Tebartz-van Elst nicht zu Amtsverzicht bereit


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Der Bischof von Limburg hofft, dass er durch eine Untersuchungskommission entlastet wird. In der Bischofskongregation verliert er aber Fürsprecher. Die F.A.S. erfuhr auch, dass allein die Bewachung der Baustelle in Limburg 104.342 Euro kostete.

Frankfurter Allgemeine

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst ist nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) bisher nicht bereit, sein Amt freiwillig aufzugeben. Vielmehr lebt er in der Vorstellung, eine immer markanter hervortretende Mitschuld der Bistumsgremien werde für seine Entlastung sorgen. Auch die von der Deutschen Bischofskonferenz eingesetzte Untersuchungskommission werde die gemeinsame Verantwortung für die auf 31 Millionen Euro gestiegenen Baukosten der neuen Bischofsresidenz erweisen. Tebartz-van Elst beruft sich, wie die F.A.S. berichtet, auf einen Sinnspruch, der den früheren Bischof von Münster Kardinal von Galen in seinem Kampf gegen die Nationalsozialisten stärkte: „Nicht Menschenlob, nicht Menschenfurcht soll uns bewegen!“

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