Csanád Szegedi: Warum ein Judenhasser zum Judentum konvertiert


Csanad Szegedi früher: bei einer Rede für die antisemitische Jobbik-Partei, Bild: DIE WELT
Der ungarische Politiker Csanád Szegedi war einer der schlimmsten Hetzer der Jobbik-Partei, hielt Hassreden gegen Juden. Bis er vor einem Jahr erfuhr, dass er selbst jüdische Vorfahren hat.

Von Boris KálnokyDIE WELT

Csanád Szegedi ist ein Mann, der Vertrauen einflößt. Die Körpersprache, die Augen, der feste Händedruck. Die Art wie er vorher anruft, wenn er sich voraussichtlich um zwei Minuten verspäten wird. Hier ist ein verlässlicher Mann, der meint, was er sagt, und sagt, was er meint.

Das, was er sagte, war bis vor einem Jahr etwa wie folgt: Juden und Roma sind der Fluch der ungarischen Nation, das Volk muss sich gegen sie zur Wehr setzen. Er galt als zweiter Mann der rechtsextremen Jobbik-Partei und trug maßgeblich zu deren Aufstieg bei. Er war sogar beliebter als Parteichef Gábor Vona. Szegedi galt als der kommende starke Mann. Er war Mitbegründer der paramilitärischen „Ungarischen Garde“. Er war ein Mann, der die Presse zu düsteren Berichten bewegte, in Ungarn kehre der Faschismus zurück.

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3 Comments

  1. Ich bin überzeugt, der Apostel Paulus wurde erst um 180 n.C. von Tertullian und Irinäus von Lyon erfunden. Danach schufen eifrige Religoten die Paulinische Endzeit-Theologie und fälschten fast alle Paulus Briefe. Mit dem Bischof Petrus war es ähnlich, der soll ab 33 n.C. die erste Christengemeinde in Jerusalem geleitet haben. Sowohl Petrus als auch diese Gemeinde sind ene RKK Erfindung

    Für den Juden Saulus rettet Yahwe nur die Menschen, welche die jüdischen Gesetze achten. Tertullian, Irinäus von Lyon und Chrysostomos erfinden 180 n.C. aus Saulus den Apostel des fiktiven Jesus, für den Gott plötzlich alle Nichtjuden rettet. Saulus wird mit Simon Magus zum Apostel fiktiven Paulus verwurschtet. Als Pseudo-Beleg kooperiert Paulus in Rom mit Clemens von Rom, nur der war beim Tod von Paulus erst 12 Jahre alt. Gemäß der Apostelgeschichte regieren Prokurator und hebräischer König wie in Realität in Caesarea. König Herodes verurteilt Jesus in Jerusalem, obwohl er da 36 Jahre tot ist, der Prokurator Pilatus regiert weit weg. Kein Religiot kann die Diskrepanz der Fakten erklären, Gott befiehlt ihm zu schweigen.

    König Aretas IV, ein Halbonkel des Regenten Agrippa I in Caesarea, sperrt Saulus von Tarsus (aka Paulus) wegen Missionierung in Gefängnis, nur war Aretas IV 10 Jahre tot als aus Saulus ein Paulus wurde. Die Jesuslegende erwähnt Saulus nicht, in 3 echten Briefen gibt es keine Wunder, keine Auferstehung, keine jungfräuliche Geburt, keine Apostel, kein Nazareth, keinen Bischof Petrus mit der Christengemeinde, aber 3 Mitläufer in Jerusalem als er den Ort besucht. Laut der RKK Geschichtsschreibung hat der Apostel Petrus ab 33 n.C. in Jerusalem eine Christengemeinde. Irinäus von Lyon hat das in seiner Liste der RKK Bischöfe total übersehen.

    Paulus hält sich ab 50 n.C. etwa 2 Jahre in Korinth auf. Seine vielen Reisen und „gefälschten“ Briefe in nur 6 Jahren passen nicht in die Zeit bis zur Einkerkerung um 57 n.C. in Caesarea durch Prokurator Marcus Antonius Felix. Paulus versucht durch Bestechung dem Gefängnis zu entkommen, wahrscheinlich konnte er nicht genug bezahlen. Der Nachfolger Prokurator Porcius Felix entsorgt Paulus nach Rom, wo er geköpft wird. Paulus behauptet römischer Bürger zu sein, nur Römer werden nicht geköpft. Der Paulus-Kult beginnt erst 120 Jahre später, seine selbst ernannten Schüler erfinden die Paulinische Theologie mit der Endzeit. Die Briefe des Paulus sind durchweg Fälschungen, ein Paulus-Brief wird sogar durch Papst Clemens VIII (1478-1534 n.C.) neu geschrieben und reduziert alle Paulus Texte zu „Hitler Tagebüchern“.

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    1. @emporda,
      ich bin immer wieder über Deine antiken Kenntnisse begeistert: chapeau!

      Da die Figur des Jesus Christus weder historisch oder archeologisch zu unterfüttern ist, bleiben heute eher Literarische Deutungen und Typologie. 😉

      Dies hat Joseph Atwill getan, der an einer Tokioter Militär Jesuiten Akademie zur Schule ging, wo er intensiv Latein, Griechisch und dem Bibelstudium ausgesetzt war. Danach hat er über den Ursprung des Christentums geforscht und sich wissenschaftlich auch mit den Schriftrollen vom Toten Meer beschäftigt.

      Atwill stellt die überraschende These auf, die Bibel und die Figur des Messias/Christus sei möglicherweise der „Psychologischen Kriegsführung“ der CäsarenArmee gegen den „Messianisch“ gespeisten Widerstand der Juden vor 2000 Jahren zu verdanken.

      Vespasian und sein Sohn Titus hatten kurz vorher auch bei den aufständigen Kelten in Gallien und Britannien „Überzeugungsarbeit“ geleistet, indem sie die Druiden, planmässig umbrachten, und so den seit Julius Cäsar beschriebenen Widerstand der Kelten letztlich zu brachen. Römische Götter, Göttliche Cäsaren wurden danach neben den Keltengöttern verehrt und die Kelten zahlten den Römern fortan Steuern….der Pontifex Maximus reichte nun bis zu den Kelten. Da die Kelten kein Schriftvolk waren, erlosch nach dem Massenmord an den Druiden der Widerstand, weil das Volk seine Geschichte nicht mehr verstand, was man heute wohl bei PsyOps „mind control“ nennt. Übrigens verklären wir Westeuropäer auch Dank Asterix und Obelix, bis heute diese „Pax Romana“, die sich wie im 20. Jahrhundert in Katyn, auf den Mord an den lokalen Intellektuellen stützte.

      Nicht so erfolgreich waren die Römer in Palästina, wo der Monotheismus schon in Schriftform vorlag. Cäsar’s Bildnis im jüdischen Tempel führte zum blutigen Aufstand, den die Römer nur sehr schwer unter Kontrolle bringen konnten. Vespasian und sein Sohn Titus wurden von Nero zur „Befriedung“ nach Palästina geschickt. Sie waren bei den Kämpfen dort auch erfolgreich, wurden aber beide schwer verwundet. Der grosse jüdische Krieg führte zu Zerstörung des Tempels in Jerusalem und reichte bis zur Vernichtung jüdischer Messianer in Massada und wurde sogar im nächsten Jahrhundert in der jüdischen Diaspora als Aufstände gegen die Römer fortgesetzt.

      Offenbar griffen die Cäsaren dann mit Hilfe des Josephus Flavius zur Kriegslist…sie konstruierten als Gegenpol zum kriegerischen (Gesalbten) Messias der Juden einen pazifistischen (Gesalbten) Christus, der predigte „Gott zu geben was Gottes ist und den Römern, das was des Cäsars ist“…“und nach einem Angriff auch noch die andere Wange hinzuhalten“. Auch gegen die „Oberen der Juden“ rebelliert diese künstliche Figur des (Gesalbten) Christus. Die chronologische Abfolge des Wirkens Christi entspricht genau der Kriegerischen Kampagne des Titus in den 60er Jahren des 1. Jahrhunderts. Titus ist der Sohn des CäsarenGottes Vespasian. 😉

      Da die Römer damals das Schreib- und das Vertiebsmonopol hatten, versuchten sie ihre „christliche“ Version des Messias in griechisch -der lingua franca damals- den Pharisäern und dem jüdischen Volk zu „verkaufen“…wieder eine „mind control“ einer PsyOp, die ja in den letzten 2000 Jahren…. bis zu uns heute sehr erfolgreich war… 😉 ;-). (…übrigens sind auch die ersten „Heiligen“ der römischen Messias Religion meist aus dem Cäsarenhaus der Flavier…. 😉 😉 )

      http://de.wikipedia.org/wiki/Jüdischer_Krieg

      Atwill, Joseph (2005). Caesar’s Messiah: The Roman Conspiracy to Invent Jesus. Berkeley, Calif.: Ulysses. ISBN 1-56975-457-8.

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  2. Bei Saulus von Tarsus fing das genau so an. Letztlich wurde er zum Hl. Paulus. Der war allerdings zuerst christenverfolgender Judenscherge, dann hat er spitzgekriegt, dass man es mit Religion zu viel mehr Macht und Ansehen bringen kann. Warum sollte heutzutage ein ehemaliger Judenhasser nicht zum Judentum konvertieren ? Würde er es auch tun, wenn er dadurch nur Nachteile hätte ? Wohl kaum. (Allerdings ist bei Religioten nie alles ganz auszuschließen.)

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