Konstantin Wecker: „Jesu Aussagen sind revolutionär“


Foto: wecker-foto / Thomas Karsten »Wir kommen ohne Spiritualität nicht aus und können ohne sie keine gerechtere Gesellschaft schaffen«: der Liedermacher Konstantin Wecker.
Jesus hält er für eine überragende geschichtliche Persönlichkeit, aus der katholischen Kirche ist er ausgetreten. Der Liedermacher Konstantin Wecker ist jedoch über den Buddhismus zum Christentum zurückgekehrt. Im schweizerischen Luzern sollte er ein modernes Passionsspiel aufführen, doch die katholische Kirche sagte das Projekt kurzerhand ab.

Sonntagsblatt

  Sie wollten mit einer katholischen Gemeinde in Luzern ein Passionsspiel aufführen, nun wurde das Projekt offenbar auf Druck von konservativen Katholiken wegen »finanzieller Probleme« abgesagt. War das der alleinige Grund?

Wecker: Ich will mich da nicht auf Verschwörungstheorien einlassen: Ich weiß nicht, ob das der einzige Grund ist oder nicht. Mir war von Anfang an klar, dass es konservative Kirchenkreise gibt, die schon beim Namen Konstantin Wecker zusammenzucken wie vor dem Leibhaftigen.

  Sie sind als Kirchenkritiker bekannt. Was Sie aber nicht abgehalten hat, voll Elan an dem Projekt »Passionsspiel« zu arbeiten.

Wecker: Das machte es für mich gerade spannend. Ja, ich bin ein Kirchenkritiker, bin aus der Kirche ausgetreten. Ich bin aber keiner, der lästert, hetzt oder religiöse Gefühle verspottet.

weiterlesen

5 Comments

    1. Ja klar, Traugott Holtz, seiner Zeit Ordinarius der Theologischen Fakultät der Universität Halle meinte, für jeden ist Jesus etwas anderes, für die einen der erste Revolutionär, für die anderen der erste Penner.

      Mein Zusatz, so er denn gelebt hat. Ansonsten sind seine Verkündungen zusammen geklaute Lebensweisheiten

      Gefällt mir

  1. Wenn ein labiler Mensch Halt sucht, glaubt er womöglich, diesen entweder in Drogen oder im Sammelsurium der Religionen zu finden. Manch einer sogar abwechselnd in beidem. Kann ja jeder machen wie er lustig ist. (-Über den Dingen schwebend- nennt er das Resultat dann „Bewußtseinserweiterung“) Aber, lieber Bewußtseinserweiterter, bitte hör um Himmels Willen auf, den Leuten mit deinen revolutionären Erkenntnissen über revolutionäre Aussagen revolutionärer Revolutzer, auf den -Wecker- zu gehen. 😉

    Gefällt mir

  2. Texte der Bibel mit irgend etwas in Bezug zu setzen ist so absurd, als wolle man mit Hänsel und Gretel den 30-jährigen Krieg erklären

    Neben den Evangelien der Vulgata gibt es 390 n.C. etwa 200 weitere, die Schriften der Apologeten erwähnen keines davon. Die 4 Hauptevangelien werden etwa ab 105 n.C. geschrieben, das Judas Evangeliums entsteht nach 280 n.C. Die Schreiber sind keine Juden, kennen keine der vielen jüdischen Riten, haben Palästina nie im Leben gesehen und sprechen Latein und/oder Altgriechisch. Gut 70 – 300 Jahre nach dem fiktiven Jesus wissen sie genau, wo sich er aramäisch sprechende Analphabet wann aufhält, wen er dort trifft und was Jesus ihm als auch dem Schreiber in der unbekannten Sakralsprache Mittelhebräisch sagt. Viele der Evangelien nutzen Texte von Flavius Josephus, der mit seinem Vater als Priester Josephus ben Matthias im Tempel von Jerusalem die Kollegen trifft. Die Evangelien sind so wenig authentisch wie Hitlers Tagebücher vom Fälscher K. Kujau als paranoide Phantasie und Abzocke der Zeit.

    Clemens von Alexandria (150-215 n.C.) schreibt im 1958 entdeckten Brief an Theodorus: „Ist es ein Wunder, dass es im Christentum so viele unechte Evangelien gibt, wenn die Wahrheit vorsätzlich und nachweislich unter dem Verbrechen des Meineids bestritten werden soll“. Bischof Eusibus von Antioch (190-203 n.C.) beklagt sich im 1886 gefundenen Text über das Petrusevangelium und andere, nichts davon wäre den christlichen Autoren bekannt gewesen.

    Gefällt mir

  3. „Jesu Aussagen seien revolutionär“ meint Kontantin Wecker

    Dazu meint der Freiburger Psychologe und Professor Franz Buggle:

    „Denn sie wissen nicht was sie glauben – Oder warum man heute redlicherweise kein Christ mehr sein kann“.

    Beispiel: Matthäus 10:34-37

    Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!

    Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter!

    Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein!

    Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert!

    Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert!

    Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden!

    Mehr unter…

    Klicke, um auf Jesus_Inhuman_TA1994_2.pdf zuzugreifen

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.