„Brustbügeln“: Grausame Praxis der Genitalverstümmelung


Bild: Cameroon Web News
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In Kamerun gibt es eine schmerzhafte Praxis, durch die das Wachstum des Busens hinausgezögert werden soll. Die Brust wird dabei „gebügelt“.

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„Ich war elf Jahre alt, als meine Mutter begann, meine Brust mit heißen Steinen zu massieren“, sagt Raissa Nana. Damals zeigten sich gerade die ersten Anzeichen der Pubertät bei der Kamerunerin: Aus dem Kind wurde eine Jugendliche, deren Busen zu wachsen begann. „Jeden Abend gingen wir in die Küche und Steine wurden in kochendes Wasser geworfen und dann mehrmals auf meine Brust gedrückt“, erinnert sich die heute 31-Jährige. Wut blitzt noch heute in ihren Augen, als sie sagt: „Es war so heiß, dass ich geschrieen habe und meine Tanten mich festhalten mussten.“

Die im westafrikanischen Kamerun weit verbreitete Praxis, von der Raissa hier berichtet, heißt „Brustbügeln“ – und ist eine weitgehend unbekannte, schmerzhafte und sehr folgenschwere Form der Genitalverstümmelung. Auch in Togo, Guinea, Nigeria und Tschad kommt diese Art der Körpermodifikation vor, jedoch seltener als in Kamerun.

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2 Comments

  1. @Rolo
    Da sollte auch das von Gott gewollte Pimmel-Bügeln bei Kinderfickern der RKK wieder belebt werden. Wenn alles platt und nichts mehr vorhanden ist, kann man das Nichts schwerlich in einen Kinder-Popo stecken

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  2. Welche Kreatur außer dem „Säugetier Mensch“ ( der selbsternannten „Krone der Schöpfung“), tut seinen Artgenossen so etwas bestialisches an ?

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