Jahr 2050: Die Grenze Europas liegt in der Sahara


Bild: Mohammed Shamma (CC-BY 2.0)
Bild: Mohammed Shamma (CC-BY 2.0)

David Kilcullen, ehemaliger Anti-Terror-Stratege der US-Regierung, über Terrorismus, Migration, Megastädte an den Küsten Nordafrikas – und die Auswirkungen für Europa im 21. Jahrhundert.

Profil – Martin Staudinger

Das Szenario ist düster, aber alles andere als unrealistisch. Die Welt im Jahr 2050: Der Großteil der Menschheit lebt in Megastädten, die unkontrolliert an den Küsten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas wuchern – übervölkerten Agglomeratione, deren Infrastruktur und Versorgung ebenso wenig mit ihrem Wachstum Schritt halten können wie die Verwaltung. Die anarchischen Verhältnisse, die dort herrschen, führen unweigerlich zu Armut, sozialen Konflikten und Kriminalität. Und ihre Folgen können aufgrund der globalen Vernetzung überall auf dem Planeten spürbar werden.

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