Peinliche Werbung: Kirche sucht Mitarbeiter


Erstmals wirbt die katholische Kirche um Personal. Damit stösst sie intern auf Widerstand: Für eine Berufung dürfe man nicht werben. Höchstens beten.

20 Minuten – D. Pomper

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Es ist fast eine kleine Revolution innerhalb der katholischen Kirche in der Schweiz. Zum ersten Mal nehmen die Deutschschweizer Bistümer und die Landeskirchen für eine Werbekampagne Geld in die Hand, um den Personalmangel zu bekämpfen.

Unter anderem wird im öffentlichen Verkehr Werbung geschaltet mit Slogans wie „Vergiss Energizers. Die Arbeit mit den Kids verleiht Flügel“ oder „In so viel Leben eintauchen. Kein Film, kein Buch ist so packend“. Später will man auch in Kinos werben. Die Medienarbeit und die Präsenz an Berufsmessen sollen verstärkt werden. Das auf vier Jahre angelegte Massnahmepaket kostet 900.000 Franken. Finanziert wird es von den Landeskirchen und Stiftungen.

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2 Comments

  1. Es ist das Wissen umd die Realität

    Wer möchte schon gerne Kinderficker sein, oder Assistent eines Kinderfickers – wahrlich keine moralisch vertretbare Existenz beim allerliebsten Jesulein

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