Amitabha: Buddhas unbekannte Jünger


Bild: ariva.de
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Von Meditation halten die Amida-Buddhisten wenig, von Gottvertrauen viel. Deshalb werden sie von anderen hiesigen Buddhisten oft ausgegrenzt.

Welt

Am frühen Morgen schreitet Jan Marc Nottelmann durch das holzbedachte Tempeltor, hinein in den stillen japanischen Garten. Dort schlendert er gemächlich an einem Teich vorbei, überquert die Steinbrücke und lässt den gewaltigen Glockenturm hinter sich, bis er vor dem Tempel ankommt. Der ist, wie die ganze Anlage, im Stil des japanischen Adels gehalten. Vor den bodentiefen Schiebetüren zieht Nottelmann seine Schuhe aus, spaziert hinein und kniet an dem goldverzierten Altar nieder. Dann verneigt er sich vor der einzigen Buddha-Statue, die von Blumen und Kerzen umrahmt wird.

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