Bullshistic: Wie spricht man mit Atheisten über Glauben?


Das Kreuz mit den Religionen
Das Kreuz mit den Religionen
Der Berliner evangelische Pfarrer Alexander Garth gibt Tipps

kath.net

Etwa jeder sechste Bürger in Deutschland (17 Prozent) versteht sich nach Umfragen als Atheist. Wie kann man mit Gottesleugnern über den christlichen Glauben sprechen? Tipps dazu gibt der Berliner evangelische Pfarrer Alexander Garth im evangelischen Wochenmagazin ideaSpektrum (Wetzlar/Mittelhessen). Er ist seit August für die Vineyard-Bewegung (Weinberg-Bewegung) tätig, die missionarische Gemeinschaften in der Bundeshauptstadt gründet. Garth empfiehlt Christen, Atheisten mit Wertschätzung zu begegnen und nicht nach Defiziten in ihrem Leben zu suchen. Die wenigsten von ihnen hätten sich bewusst für ein Leben ohne Gott entschieden: „Vielmehr ist ihr Atheismus (wie auch der Glaube) das Resultat aus prägenden Begegnungen, Erziehung, Lebensumständen, Schicksalsschlägen.“ Wenn man den Unglauben eines Menschen verstehen wolle, müsse man auf seine Lebensgeschichte hören. Gute Fragen und engagiertes Zuhören sind laut Garth der beste Weg, um Gott ins Gespräch zu bringen. Er frage zum Beispiel, wie jemand den Atheismus für sich entdeckt habe und ob der Gesprächspartner gern etwas glauben würde.

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