Katholiken misstrauen eigener Kirche


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Eine stern-Umfrage bestätigt, was viele Bischöfe und Funktionäre schon befürchtet hatten: Durch die Affäre um Franz-Peter Tebartz-van Elst hat die katholische Kirche Vertrauen verspielt.

stern.de

Die Diskussion um den Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst und das verdeckte Vermögen der Bistümer hat die katholische Kirche Vertrauen gekostet. 65 Prozent der deutschen Katholiken halten ihre Kirche inzwischen für wenig oder überhaupt nicht glaubwürdig, ergab eine Umfrage des stern. 21 Prozent denken nach den Debatten über Vermögen und Verschwendung in der Kirche sogar über einen Austritt nach. Die Ergebnisse bestätigen, was etliche Bischöfe und Kirchenfunktionäre schon in den vergangenen Wochen befürchtet hatten: dass die Affäre in Limburg zu einem generellen Vertrauensverlust führt.

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1 Comment

  1. Die Zahlen besagen eher, dass den Menschen die Religion scheißegal ist. Ausgenommen jene kleine Gruppe total Verblödeter, die auch einen nassen Schwamm anbeten würden, wäre der nur heilig und all-wissend

    In der BRD sind 39% der Bürger konfessionslos, 28% sind Evangelen bei 0,6% Austritten/Jahr, 29% Katholen bei 0,5% Austritten. Nur 18% besuchen die Kirche einmal im Monat, 66% haben nie eine betreten und 16% glauben nicht an fiktive Zombies.

    Etwa 38% oder 23 Mill. der 58% Christen sind „Taufscheinchristen“, die 205 €/Jahr Kirchensteuer zahlen und den „Brainwash“ ignorieren. Katholen glauben zu 9% (2,7% total) die 245 Dogmen ihres Kults, 6% (1,7%) der Evangelen.

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