Katholischen Medienpreis: Preisgeld an „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ gespendet


Laut dem Publizisten Andreas Püttmann hätte Fritzsche ihr Preisgeld dezenter spenden müssen – oder an eine andere Organisation Foto: pro / Deutsche Bischofskonferenz
Die Journalistin Lara Fritzsche hat die 5.000 Euro Preisgeld, die sie am Montag mit dem Katholischen Medienpreis erhalten hat, an das „Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung“ gespendet, das sich für Abtreibungen einsetzt. Der Publizist Andreas Püttmann protestiert mit einem offenen Brief.

pro Medienmagazin

Fritzsche erhielt den Preis für ihre Reportage „Das Leben nach dem Tod in Utøya“, der am 12. Juli 2012 im ZEITmagazin erschienen ist (pro berichtete). Auf der Homepage des Katholischen Medienpreises heißt es dazu: „Im Jahr nach dem Massaker auf der norwegischen Ferieninsel begleitet der Beitrag die 18-jährige Sofie, die um ihre beste Freundin Lejla trauert – eines der 67 Opfer des Amokschützen.“ Die Jury habe den Text als „äußerst einfühlsam und zu Tränen rührend“ empfunden. „Schon der Titel des Textes ‚Das Leben nach dem Tod in Utøya‘ lässt die religiöse Dimension anklingen, die aber nie aufdringlich werde.“

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