Humanisten kritisieren Konziljubiläum in Konstanz


Jan Hus' Gang zum Scheiterhaufen, Konstanzer Konzil 1415 (Bild: Carl Gustaf Hellqvist (1851-1890), public domain)
Jan Hus‘ Gang zum Scheiterhaufen, Konstanzer Konzil 1415 (Bild: Carl Gustaf Hellqvist (1851-1890), public domain)

Den Humanisten ist das Programm zum Konziljubiläum in Konstanz zu kirchenlastig. Die Freidenker wollen auch gehört werden und bieten ein Programm an. Die Planungschefin des Jubiläums zeigt sich verwundert über die Kritik. Neben den Kirchen seien vielfältige Partner eingebunden aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Tourismus.

Südkurier – Claudia Rindt

Die Humanistische Alternative Bodensee (Habo) kritisiert die Planungen fürs Konziljubiläum als zu kirchenlastig. Sie plädiert dafür, auch Freidenkern und Konfessionslosen bei den Veranstaltungen eine Stimme zu geben und kündigt bei Bedarf ein Alternativprogramm an. Die Organisationschefin der Feierlichkeiten um die Erinnerung ans Konstanzer Konzil vor 600 Jahren, Ruth Bader, zeigt sich verwundert über diese Einschätzung. Der Fokus der Feierlichkeiten liege auf Europa, der Begegnung und dem Dialog. Neben den Kirchen seien vielfältige Partner eingebunden aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Tourismus. Neue Partner könnten noch hinzustoßen. Bader weist darauf hin, dass die Universität eine Tagung zu religiösen Grenzgängern und Häretikern plane.

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3 Comments

  1. zu diesem thema empfehle ich auch, die beiträge auf http://www.seemoz.de zu lesen. ein internetportal, das sich seit jahren kritisch mit dem millionenschweren programm des anstehenden konziljubiläums auseinandersetzt und dagegen hält.

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  2. Beim Konzil von Konstanz (1414-1418 n.C.) unter Bischof Rupert gehören über 700 Huren zum Tross der Kirchenmänner, nach Ulrich von Richental leben bis zu 30 Nutten in Hurenhäusern mit oder lagern in Ställen. Dem Bischof bringen die Nutten in der Stadt Bordellsteuern bis zu 2.000 Gulden jährlich ein, die RKK agiert Jahrhunderte als Zuhälter und beutet die Bordelle aus. Die religiöse Christenmoral gilt nur fürs gemeine Volk, die Bischöfe saufen, zocken und huren sich durch Bordelle und missbrauchen seit Anbeginn kleine Kinder.

    Papst Urban V (Guillaume Grimoard) verfügt 1367 n.C. alle Kleriker haben bei Strafe ihre Konkubinen zu entlassen, keiner hält sich dran. Papst Klemens VI (Pierre Roger) kauft urkundlich im Auftrag von Jesus Christus den Puff einer Arztwitwe und betreibt ihn mit Jesus als Zuhälter. Papst Sixtus IV (Francesco della Rovere), Alexander VI (Rodrigo Borgia), Pius III (Francesco Todeschini Piccolomini), Julius II (Giuliano della Rovere) und Leo X (Giovanni de Medici) betreiben den Vatikan Puff als lukrative Geldquelle. Ein „Capitaneus Prostibuli de Ponte Sixto“ als Christi Stellvertreter kassiert 2 Carlini/Monat/Nutte für die Vatikan typische göttliche Form christlicher Nächstenliebe.

    Damit so ein Konzil-Jubiläum im korrekten Ambiente gefeiert werden kann, sollte die RKK einige Heustadel auf dem Matkplatz von Konstanz errichten und Hunderte Huren aus EU-Billigländern sowie der Ukraine als tüchtige Liebesdienerinnen einfliegen lassen, Das Christentum ist eine Religion der Liebe, was kann lieber sein als eine feuchte Muschi zur Beichte. Der Lattenjupp wird von jeder Nutte rechtzeitig die Steuern eintreiben, so wie er es einst im Vatikan Puff gelernt hat

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    1. Nicht zu vergessen, das Abfackeln des Böhmen Jan Hus – der sich auf dem Konzil erdreistete, für sich selbst zu denken -quasi als Höhepunkt der Konstanzer Kermess, obwohl ihm vom Kaiser freies Geleit zugesagt war. 😉 Aber alles nur zur Ehre Gottes. 😉 Hallelujah. 😉

      Übrigens die Erzählung ‚Die schöne Imperia‘ von Honoré de Balzac beschreibt das lustige Treiben vom römischen Klerus und kaiserlichem Hof beim Konstanzer Konzil

      http://de.wikipedia.org/wiki/Imperia_(Statue)

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