Ungläubiger Vater bettelt um Religion für seine Kinder


Auf der Suche nach der richtigen Religion besucht Burth auch einen jüdischen Kindergarten Foto: MDR/NDR/Robert Ralston
Ein ungläubiger Vater sucht die richtige Religion für seine Kinder. In der MDR-Dokumentation „Welcher Glaube für mein Kind?“ besucht er Vertreter einer Reihe von Glaubensgruppen, um Rat und Eindrücke zu sammeln. Das Profil des Christentums kommt in der Sendung jedoch nicht zur Geltung.

Von Daniel Frickpro Medienmagazin

Dass Kinder das Leben der Eltern umkrempeln, ist eine Binsenweisheit. Für Marc Burth, junger Vater zweier Kinder, stellt sich durch den Nachwuchs auch die Frage aller Fragen neu: Wie hältst du‘s mit der Religion? Oder besser: Wie sollen es die Kinder mit ihr halten? Denn Burth selbst hängt keinem Glauben an, möchte aber prüfen, ob es sinnvoll ist, Kinder religiös zu erziehen. Doch welche Religion ist geeignet?

Die Frage wird umso schwieriger, als in Burths Familie eine kunterbunte Ansammlung von Glaubensrichtungen vertreten ist: Die Mutter Jüdin, Vater und Tante Protestanten, die Schwiegermutter Altkatholikin, die Frau und der Schwiegervater muslimischen Glaubens, die Schwester gar Schamamin, eine „naturreligiöse Medizinfrau“.

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