Mitgliederschwund der Kirchen kaum aufzuhalten


Bild: Wikimedia Commons/ABF
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Soziologe: Schwerer als die kirchlichen Bemühungen wiegen das Wohlstands- und Bildungsniveau.

kath.net

Die christlichen Kirchen in Deutschland müssen nach Einschätzung von Wissenschaftlern selbst bei intensiven Reformbemühungen weiter mit sinkenden Mitgliederzahlen rechnen. «Der Mitgliederschwund ist nahezu unaufhaltsam. Auch Reformsignale von Papst Franziskus und Neuerungen in den evangelischen Landeskirchen halten den Trend nicht auf», erklärte am Donnerstag der Religionssoziologe Detlef Pollack vom Exzellenzcluster «Religion und Politik» der Uni Münster.

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1 Comment

  1. Ich hatte mal wieder den Versuch gemacht. auf kath.net zu kommentieren. Und – oh Wunder – ich wurde »zugelassen«. Ich hatte mich ja auch bemüht, sehr moderat zu texten. Ich schrieb:

    »Schwerlich zu glauben
    Glauben und Bildung hängen schon eng zusammen. Die meisten Ungläubigen leben in den großen Städten mit ihren Bildungsangeboten (Berlin, Hamburg, …). Denn was für eine unverständliche Konstruktion: Eine Erbsünde, die jedem Gerechtigkeitsempfinden zuwiderläuft, verbunden mit der Behauptung der dadurch bedingten absoluten Sündhaftigkeit des Menschen. Es heißt, dass der Mensch seiner Verderbtheit wegen der Erlösung durch ein schaurig-blutiges Menschenopfer bedürfe. Nur der unbedingte Glaube an diese Botschaft führt ins Paradies und zu ewigem Leben, andernfalls droht Höllenpein, in welcher Form neuerdings auch immer. Der biblische Auftrag, die Nachricht von dem versprochenen Heil in alle Welt zu tragen, wurde mit gnadenloser Unduldsamkeit ausgeführt und verlangte der Menschheit millionenfach Opfer ab. Man kann verstehen, wenn immer mehr Menschen zu dieser Glaubenskonstruktion und dem amoralischen Verhalten vieler ihrer Verkünder ein entschiedenes »Nein, danke!« sagen. (www.uwelehnert.de)«

    Mir antwortete ein Priester, ich hätte das mit der Erbsünde natürlich falsch verstanden. Auch meine Antwort darauf wurde veröffentlicht. Leider ging der Zusammenhang zwischen diesen Texten verloren, weil die Beiträge in großem zeitlichen Abstand erschienen. Dennoch: Sollte kath.net ohne Ängstlichkeit die Vorzüge freien Meinungsaustauschs entdeckt haben?

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