Insolvenz von Weltbild-Verlag vorerst abgewendet


Bild: waz-online.de
Die Banken sind vorerst beruhigt. Eine Insolvenz der von der katholischen Kirche in Deutschland getragenen Verlagsgruppe Weltbild ist zunächst abgewendet. Neue Gesellschafter sagen Sanierungssummen in Millionenhöhe zu.

Von Daniel DeckersFrankfurter Allgemeine

Eine Insolvenz der von der katholischen Kirche in Deutschland getragenen Verlagsgruppe Weltbild ist vorerst abgewendet. Nach Informationen dieser Zeitung sind aus dem Kreis der Gesellschafter – zwölf Bistümer, die Soldatenseelsorge Berlin und der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) – bis zum Ende der vergangenen Woche Zusagen über neues Kapital in Höhe von etwa 60 Millionen Euro eingegangen. Kurzfristig soll das Geld dem in Augsburg ansässigen Unternehmen, das seit längerem keine Gewinne mehr erwirtschaftet, im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft Liquidität verschaffen. Auf mittlere Sicht soll das frische Kapital die Verlagsgruppe in die Lage versetzen, eine strukturelle „Liquiditätslücke“ zu schließen und nach einer längeren Restrukturierungsphase im Jahr 2015 wieder profitabel zu arbeiten.

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