Weltkirchenrat: Weltwirtschaft ist „gottlos“


Bild: livenet.ch
Der Weltkirchenrat mahnt eine Abkehr von einer globalen „Ökonomie der Habgier“ an.

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Das zügellose Profitstreben trage zur Erderwärmung, der Verarmung breiter Massen und zu bewaffneten Konflikten bei, heißt es in einer am Montag auf der 10. Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) im südkoreanischen Busan vorgelegten Grundsatzerklärung. Die Weltwirtschaftsordnung sei ungerecht und „gottlos“.

Die wirtschaftliche Globalisierung habe den Gott der Liebe durch „den Gott des freien Marktkapitalismus“ ersetzt. Die Welt könne aber nicht durch die Schaffung von immer mehr Reichtum gerettet werden, heißt es in dem Text weiter: „Es ist ein globales vom Mammon bestimmtes System, das durch endlose Ausbeutung allein das grenzenlose Wachstum des Reichtums der Reichen und Mächtigen schützt.“

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4 Comments

  1. Die Überschrift des Beitrags ist ausreichend: Weltkirchentag sagt “ die weltwirtschaft ist gottlos“. Der war echt gut. Mehr braucht man nicht zu lesen.

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  2. Das christliche Model der Gesellschaft und Volkswirtschaft manifestiert sich in den religiösen Gemeinschaften der Amische (Täuferbewegung). Die funktionieren ohne Strom, ohne Maschinen nur mit Pferd und Wagen wie im Mittelalter

    Für die Religioten verlassen Adam und Eva das Paradies bekleidet, auf ihrem Bauernhof säen, bewässern und ernten sie Kulturpflanzen mit Hilfe von Ochsen. Die Enkel leben in Steinhäusern oder Zelten aus Stoff, spielen Flöte und Zither, bearbeiten Erze und Eisen, achten die göttlichen Gesetze (1 Moses 4), die sie als Analphabeten in der nicht existenten Bibel lesen.

    Kreationistische Republikaner in US-Alabama setzen 2011 das Gesetz HB-56, in Kraft, welches Illegalen jegliche Bürgerrechte verweigert und sie strengsten Kontrollen unterwirft. Das Resultat ist ein Chaos in der Wirtschaft, über Nacht sind Hunderttausende billige Hilfskräfte in die Nachbarstaaten abgewandert. Im Bauwesen und der Landwirtschaft bewirkt deren Fehlen Umsatzausfälle bis 50% mit Verlusten des Staates um 11 Milliarden US$ und dem Verlust von 140.000 Arbeitsplätzen. Führenden Republikanern wird klar, ihr tolles HB-56 Anti Immigration um Arbeitsplätze für Amerikaner zu schaffen, ruiniert de facto die Wirtschaft. Trotz hoher US-Arbeitslosigkeit und geringer Unterstützung durch den Staat sind in Alabama und Georgia die US-Bürger nicht gewillt die miese Drecksarbeit in der Landwirtschaft zu übernehmen.

    Ein Weltbevölkerung mit 7 Milliarden Menschen, Metropolen mit 5 – 30 Millionen Menschen lassen sich nach dem christlichen Gesellschaftsmodell weder versorgen noch funktionieren sie angemessen Die einzige wirksame Kontrolle kommerzieller Auswüchse ist die Notwendigkeit Gewinn zu machen, was das göttliche Zinsverbot verbietet. Ein Wirtschaftsystem nach die 10 Geboten funktioniert nicht. Nicht einmal die RKK mit ihren 12.000 Kinderfickern und der göttlichen Mafiabank zur Geldwäsche und hält sich daran

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  3. Klar ist die Weltwirtschaft gottlos. Genau so gottlos wie alles im Universum. (Was nicht ist, kann nicht sein.) Aber was will denn die Kirche hier schon wieder? Sie turnt doch das zügellose Profitstreben seit Jahrhunderten vor!
    Jetzt sind die Meister des „Spiesumdrehens“ mal wieder voll in ihrem Element. Unverfroren, wie immer, versuchen sie durch „vorgeschoben-gottgestützte“ Schuldzuweisungen von ihren eigenen, habgierigen Schandtaten abzulenken. Möglicherweise sind sie darüberhinaus auch neidisch, weil andere die ausbeuterischen Spielchen inzwischen genau so gut beherrschen ?

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