Papst startet Umfrage zu moderner Familien-Politik


Papst Franziskus (Bild: AP)
Papst Franziskus (Bild: AP)
Die katholische Kirche versucht, das moderne Familienleben zu ergründen: Ein Katalog mit 39 Fragen soll dem Vatikan Aufklärung aus den Gemeinden bringen. Es geht um einstige Tabuthemen wie wilde Ehe und Homosexualität.

FOCUS ONLINE

Papst Franziskus hat eine beispiellose Umfrage unter den Katholiken in Gang gesetzt, in der es um das moderne Familienleben und einstige Tabuthemen geht: Der am Dienstag veröffentlichte Katalog von 39 Fragen richtet sich an die Bistümer der katholischen Kirche und soll dazu beitragen, vor den für 2014 und 2015 einberufenen Bischofssynoden neue Umgangsformen der katholischen Kirche mit dem breiten Spektrum von partnerschaftlichen und familiären Lebensmodellen vorzubereiten.

In den insgesamt acht Fragekomplexen geht es unter anderem um den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen und homosexuellen Paaren, wie aus dem in Rom präsentierten Dokument hervorgeht.

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2 Comments

  1. @ulrichsblog
    Der Dampfer ist am untergehen, das Wasser steht bis zur Kapitänsbrücke und die Kapelle spielt weiter Tralalala (Aus der Kurier 2012)

    Wie verfährt die österreichische katholische Kirche mit den betreffenden Priestern und Mitarbeitern? Vor allem aber: Wie stellen die katholischen Presseverantwortlichen den Umgang mit den Tätern dar, im Hinblick auf Transparenz und Timing? Angesichts der gesammelten Presseberichte zeigt sich ein Bild, das in folgenden Punkten zusammengefasst werden kann:

    Eine zweistellige Zahl von beschuldigten Priestern und Mitarbeitern (tatsächliche und mutmaßliche Täter) befindet sich weiterhin im Amt
    .
    Eine diesbezüglich professionelle Pressearbeit der Diözesen und der Bischofskonferenz hinsichtlich Transparenz und Timing ist nicht erkennbar
    .
    Die für ihre Mitarbeiter zuständigen Bischöfe sowie ihre Pressestellen schweigen und geraten immer wieder unter Zugzwang
    .
    Maßgebliche katholische Plattformen nehmen nicht oder nicht ausreichend Stellung zu verschiedenen Proponeneten dieses Themas (so hat z.B. kath.net von 30. Jänner 2012 bis heute 04.06.2012 keine Nachrichten zu den Veröffentlichungen der obengenannten Plattform getätigt).
    .
    Wenn sich eine Beschuldigung nicht rechtlich nachweisen lässt, kann der mutmaßliche Täter weiterhin in der Kinder und Jugendseelsorge eingesetzt werden, so der Medienreferent der österreichischen Bischofskonferenz und Mitglied der Ad hoc-Kommission zur Weiterentwicklung und Evaluation der geltenden kirchlichen Rahmenordnung

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  2. Endlich geht´s in die richtige Richtung! Es tut gut, wenn nicht nur die Basis ein menschliches Antlitz hat!
    http://wp.me/p2AZMk-qf
    Ich selber arbeite in der Familienberatung der Erzdiözese Wien, da weiß ich, wie dringend diese Thematik einer lebensnahen kirchlichen Haltung bedarf

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