„Fork my religion“: Hipster-Kirche und Gott als Baum


Screenshot bb
Screenshot bb
Der Hacker Ed Tewiah hat eine Internetplattform für Religionen gegründet. Jeder soll seine Religion vorstellen dürfen – egal, wie verrückt sie ist.

Von Julia Neumanntaz

taz: Herr Tewiah, wie funktioniert „Fork my religion“?

Ed Tewiah: Auf der Seite klicken sich Menschen durch verschiedene Glaubensrichtungen und sehen, welche sie mögen. Du siehst eine Meinung, die du magst, und kannst helfen, sie zu verfeinern. Das ist ein Konzept der Computerfreak-Programmier-Welt: Du bist in der Lage, eine eigene Version zu erstellen, aus einem Code, den ein anderer dir gibt. Eine Art Open-Source-System für Glaubensfragen. Ich glaube, dass kollektiv wichtige Fragen beantwortet werden können wie: Wann darf ich lügen? Oder: Was rechtfertigt Suizid?

weiterlesen