Türkei: Nach dem Kopftuch kommt jetzt Geschlechtertrennung


Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)
Recep Tayyip Erdogan (Bild: Regierung v. Chile, CC-BY 3.0)

Nein, männliche und weibliche Studenten sollen nicht „unter einem Dach“ zusammenleben, findet der türkische Premierminister Erdogan. Gemischte Wohnheime sollten abgeschafft werden. Torpediert der konservative Regierungschef das koedukative Erziehungswesen?

Spiegel Online

An deutschen Unis wabert die Geschlechterdiskussion seit Jahrzehnten. In guten Phasen hat sie zu mehr Gerechtigkeit geführt, zu mehr Respekt. In schlechten reduziert sie sich darauf, ob das Binnen-I in ProfessorInnen Sprachgerechtigkeit herstellt oder ob es nicht doch der Gender-Gap in Professor_innen sein muss. Besonders Progressive streiten für das flexible Gendern: Der Unterstrich fällt zufällig irgendwo ins Wort, um kein Geschlecht besonders zu betonen – also Prof_essorinnen oder Pr_ofessorinnen.

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