Homöopathische Missionare ohne Grenzen


Bild: brightsblog
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David Shaw kritisiert Homöopathen, die humanitäre Organisationen im Kampf um Mittel konkurrenzieren. Mit David Shaw sprach Felix Straumann.

Tagesanzeiger.ch

Sie haben im angesehenen «British Medical Journal» kürzlich die «Homöopathen ohne Grenzen» massiv kritisiert. Was stört Sie an dieser Organisation?

Das Hauptproblem ist, dass sie einen Namen gewählt haben, der wie «Ärzte ohne Grenzen» klingt. Dadurch geben sie sich den Anstrich einer humanitären Organisation, die bei Natur- oder Hungerkatastrophen vor Ort Hilfe leistet. Bei den «Homöopathen ohne Grenzen» ist die wichtigste Motivation jedoch nicht die Versorgung der Bevölkerung, sondern das Propagieren von Homöopathie in Entwicklungsländern. Das finde ich sehr problematisch.

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3 Comments

  1. Off-Topic:
    Ich finde die Einfachheit und Konsequenz, mit der die Schweizer die deutsche Sprache vergewa – äh – ändern, richtig klasse.
    Autos werden parkiert.
    Wenn verschiedene Institutionen miteinander in Konkurrenz stehen, dann konkurrenzieren sie halt.
    Kann mir hier jemand erklären, warum „Handys“ in der Schweitz „Natel“ genannt werden?

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    1. Da unser „Handy“ weder Englisch, noch amerikanischen Ursprungs ist, vermute ich, es ist auch aus dem badisch/württembergischen oder allemannischen Sprachraum kommt….denn dort erinnere ich mich beim Aufkommen der neuen Technologie an die nachhaltige Frage: „Ei‘ hän’die denn kai‘ Schnur? 😉 😉

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