Exorzismus und Dämonen: Finstere Mächte, mitten unter uns


An Seelsorger und Pastoren gelangen immer wieder Menschen, die sich von finsteren Mächten bedrängt fühlen. SRF/CHRISTA MIRANDA
Dämonenglaube und Teufelsaustreibung – dunkles Mittelalter? Nicht zwingend: Ein Blick auf verschiedene christliche Gemeinschaften zeigt, dass Dämonenglaube und Exorzismus immer noch viele Menschen umtreibt.

Von Christa MirandaSRF

Jeder kennt die Angst vor Schicksalsschlägen, Katastrophen. Gläubigen Menschen hilft da ihr Glaube und für andere tut es manchmal auch der Aberglaube. Ob säkular oder religiös, wir kennen die Gesten und Rituale im Alltag. Und sei es, dass wir um die schwarze Katze und die Zahl 13 einen Bogen machen.

Doch was, wenn die Angst Überhand nimmt? Phänomene von Besessenheit und Austreibungen sind nicht verschwunden, aller Aufklärung zum Trotz. Es gibt stark religiöse Menschen, die sich von finsteren Mächten bedrängt fühlen und Hilfe suchen – nicht nur in der Psychiatrie und bei Ärzten, sondern zunehmend auch bei Seelsorgern, Priestern und Pastoren.

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  1. Als Exorzismus (griechisch exorkismós „das Hinausbeschwören”) wird in den Religionen die Praxis des Austreibens von Dämonen oder Teufeln aus Menschen, Tieren, Orten oder Dingen bezeichnet. In einer Generalaudienz 1972 sagt Papst Paul VI all-wissend zum Exorzismus „Wer sich weigert, diese schreckliche Wirklichkeit als bestehend anzuerkennen, verlässt den Rahmen der biblischen und kirchlichen Lehre. Sie ist geheimnisvoll und Furcht erregend“. Don Gabriele Amorth als Exorzismus-Guru der RKK kann mit über 90 Jahren nach über 30.000 Exorzitien die Hauskatze nicht mehr von Dämonen unterscheiden. An der Universität Regina Apostolorum lehrt er Exorzismus gemäß De Exorcismus et Supplicationibus Quibusdam, im Jahr 2003 werden Hunderte Priester zu Exorzisten ausgebildet. Im „Neusprech“ der Kinderficker heißt das „Beauftragte im Befreiungsdienst“. Das klingt nicht nach Graf Draculas Folterkammer

    „Besessene“ haben schwerste psychische Störungen oft mit pathologischen Hirnschäden. Die Medizin kennt genetische DNA-Schäden als Prädisposition von Schizophrenie, die Patienten haben weniger Synapsen, wobei bis zu 600 verschiedene Gene an den Symptomen beteiligt sein können. Für die RKK Exorzisten sind Dämonen an aggressiv-erotischen Gefühlen schuld, die Exorzismus-Formel besteht aus Gebeten und dem Taufritual. Nach der RKK Definition von „Besessenheit“ werden gute Geister angefleht um die fiktiven bösen Geister zu vertreiben:
    1) göttliche Zulassung einer Krankheit, teuflische Heimsuchungen, Schläge, Unfälle usw.
    2) Verwünschungen durch Andere wie eine Behexung, wenn man etwas auf den Körper legt, durch Verfluchung, den Bösen Blick, Voodoo, Macumba Zauber usw.
    3) Umgang mit gefährlichen Personen und Orten wie Zauberer, Kartenleger, Astrologen, Hexer, Spiritisten, Freimaurern, satanische Rituale, Okkultismus, Totenbeschwörung, Satanspakte, übernatürliche Kraft, sprechen fremder Zungen (Sprachen) usw.
    4) beständig schwere und vielfache Sünde durch teuflische Heimsuchung. Das sind Verbrecher und/oder Priester, die Drogen nehmen, huren und sexuell pervers handeln.

    Der Exorzismus als Schamanentum der Bronzezeit ist Unwissen, das jeder RKK Analphabet als Kind erlernt. Die Kinderficker Sekte weiht unbedarfte Studenten zu Exorzisten. eine Handvoll von Beschwörungsformeln bei bizarrer Kostümierung reichen als Qualifikation. Die Austreibung der Dämonen erfolgt nach Pater Amorth durch Beichte, heilige Messe, eucharistisches Beten und Kommunion. Nur Religioten der Kinderficker Sekte leiden an Dämonen, normale Menschen bekommen Aspirin, Antidepressiva, Psychopharmaka oder die geschlossene Psychiatrie.

    Der Tod von Anneliese Michels 1976 gilt Unfall der RKK Exorzisten mit Bischof Josef Stangl, Pfarrer Ernst Alt und Salvadorianer Arnold Renz. Die 84 Tonkassetten zum Exorzismus belegen eine bewusste Inszenierung des RKK Klerus. Die Kreuzigung der Nonne Maricica Irina Comici 2005 durch die Priester Daniel Corogeanu und die Nonnen Anastasia, Siluana und Bahomia gilt der Kirche als „Unfall“. Weil der Ehemann der leibhaftige Teufel ist, schneidet in Woronesch die Lehrereltern ihrer Tochter die Gedärme aus dem Leib und wartet auf ihre Auferstehung.

    Die Kirchen in Boulogne, Compiegne, Metz, Nancy, Paris, Charroux Coulombs, Le Puy-on-Velay/Chartres, Besancon, Langres sur Marne, Conques/Aveyron, Fecamp/Seine-Maritime haben absolut echten Vorhäute von Jesus, die Vorhaut in Charroux blutet sogar aus. Die letzte Vorhaut Prozession findet 1983 in Carcata/Latium statt. Dorthin wird eine weitere heilige Vorhaut von Jesus beim Sacco di Roma im Mai 1527 durch einen Landsknecht geraubt und 30 Jahre später entdeckt. Seit 1900 schweigt der Vatikan zu seinen heiligen Vorhäuten, Erklärungen wie jemand mit 12 Pimmeln vorm Bauch durchs Leben geht, die bleiben aus.

    Für Theodoret von Kyros 430 v.C. wirkt durch Glauben die wundertätige Kraft Gottes in den Reliquien. Die RKK als ägyptische Mumien-Religion verehrt eine Feder des Engels Gabriel, Dolch und Schild des Erzengels Michael vom Kampf mit dem Satan, Jesus Christi Hauch; den Schneidezahn des Täufers Johannes, eine Flasche mit ägyptischer Finsternis,; die Brustmilch der Maria; von Jesus den Schall der Glocken beim Einzug in Jerusalem, die beschissene Windel in Aachen, die Milchzähne, den Rock in Trier, die Sandalen, Stroh aus der Krippe, die Nägel der Kreuzigung; einen Strahl des Sterns der den Weisen aus dem Morgenland leuchtet; den Seufzer von Zimmermann Joseph beim Holz hobeln; der Stab mit dem Moses das Meer teilte, das Messer mit dem Delila den Simson schor; den Pfahl im Fleisch des Apostel Paulus; das Turiner Grabtuch; die heilige Lanze des Hauptmanns Longinus als Reichskleinod; die 150% echten Köpfe des Heiligen Johannes in Amiens, Konstantinopel, Sebastia bzw. Sosopol; endlos viele Holzsplitter vom Kreuz Christi in der Summe ein ganzer Wald.

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