Bischof Laun: Kein Abschied von der Hölle


Bild: Hans Memling, ca. 1470 (Public Domain)
Bild: Hans Memling, ca. 1470 (Public Domain)

Es ist ein Alarmzeichen für die Kirche, wenn Irrlehrer auftreten dürfen, die behaupten, es gäbe Hölle und Teufel „jetzt nicht mehr“. Ein kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun.

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Vor Jahren erregte das Buch von Herbert Haag, „Abschied vom Teufel“, großes Aufsehen und löste viele Diskussionen aus. Das Buch haben die meisten Leute vergessen, aber die Irrlehre nistet wie eine übersehene Krebszelle im Denken vieler Christen. „Abschied vom Teufel“ heißt in logischer Folge natürlich auch „Abschied von der Hölle“, und diese Irrlehre verhält sich, um ein anderes Bild zu verwenden, wie ein „Schläfer“ im Sinn eines Terroristen, der sich lange unauffällig verhält, aber eines Tages „aufwacht“ und „zuschlägt“.

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3 Comments

  1. Jede überzeugende Dramaturgie braucht das Wechselspiel zwischen Gut und Böse. Das ist in jedem Roman der Fall, in jedem Theaterstück und in jeder Seifen-Oper im Fernsehen. Genau wie diese Fiktionen ohne realen Hintergrund ist, so sind im Bibelroman die Handelnden und besonders Orte und Zeiten reine Phantasie.

    Das allerliebste Jesuslein mit Gottes großen heiligem Plan wäre nur ein lauer Aufguß wie schales Bier, gäbe es keine unausrotbaren Widersacher Teufel und Dämonen. Der strahlende Held sigt immer gegen den Bösewicht, das macht aus der dummen Nuß den strahlenden Helden. Wie beim Roman hat weder der strahlende Held noch der furchtbare Bösewicht jemals ein Beweis seiner Existenz geliefert, troztzdem kann man nicht einen abschaffen ohne den anderen total überflüssig zu machen.

    Ohne den bösen Gegenspieler würden die Bibeltexte dramaturgisch nicht einmal dazu taugen, um sich auf Toilettenpapier gedruckt den Allerwertesten damit abzuwischen

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  2. Weil es Kirche gibt, muss es auch Hölle geben. Andernfalls hätten ja die klerikalen Teufel keine Daseinsberechtigung. 😉

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