Diakonie-Chefin gegen Prostitutionsverbot


Foto: epd-bild / Andreas Schoelzel Die Berliner Diakonie-Chefin Susanne Kahl-Passoth hat sich ausdrücklich gegen ein Verbot von Prostitution ausgesprochen.
Ein Prostitutionsverbot sei der falsche Weg. Gewinner eines Verbotes wären vor allem Zuhälter und Menschenhändler, erklärte Kahl-Passoth in einem Gastbeitrag für die in Berlin erscheinende Wochenzeitung „Die Kirche“ (Ausgabe vom 17. November).

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„Es bedeutet ein Verlagern in die Illegalität.“ Die in dem Bereich arbeitenden Frauen seien der Gewalt und Ausbeutung dann schutzlos ausgeliefert, schreibt die Diakonie-Direktorin. Gesundheitsvorsorge und Beratungsangebote stünden ihnen offiziell nicht zur Verfügung. Stattdessen plädiert die Theologin dafür, Prostituierten ein „gesundes, angstfreies, selbstbestimmtes Leben in Sicherheit“ zu ermöglichen. „Ihre Menschenwürde ist zu achten.“

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2 Comments

  1. Als Diakonie Cheifin ist sie der Top Experte in der Ausbeutung von Menschen durch Lohnedumping, Verweigerung von Arbeitsrechten, willkürliche Kündigung und Hineinreden in private Angelegen unter Mißachtung der Persönlichkeitsrechte

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    1. Immerhin hat Frau Kahl-Passoth mit ihrer protestantischen Minderheitenmeinung zur Aufruhr der Prominenten gegen Prostitution gezeigt, dass sie noch vernunftgemäss argumentieren kann; was der Theologin Käßmann schon schwerer fällt. 😉

      Mit rigider gewerblicher Aufsicht und dem uneingeschränkten EU Arbeitsrecht würde den Betreibern solcher Etablissements der Menschenhandel und die Ausbeutung der Beschäftigten schwerer gemacht und EU Ausländerinnen könnten sich so auch an Behörden um Hilfe wenden. Das EU Arbeitsrecht sollte dort (aber auch in der Diakonie! 😉 ) ohne wenn und aber gelten. 😉

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