Limburg – oder vom Reichtum der Kirchen


Bild: tilly
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Anmerkungen zum unermeßlichen Reichtum der Kirchen in Deutschland und der ­notwendigen Ablösung der »Staatsleistungen«

Von Johann-Albrecht HauptjW

Für das deutsche Publikum waren und sind die Vorgänge im Bistum Limburg höchst unterhaltsam: Ein Geld verschwendender »Schurke« im Kontrast zu der Lichtgestalt des »Armenpapstes« in Rom. Ein makabres Schauspiel des geschmackvollen Prunks in einer deutschen Kleinstadt vor dem Hintergrund des Überlebenskampfes eritreischer Armutsflüchtlinge in den Wellen des Mittelmeeres. Ein betrogenes Kirchenvolk, das den Aufstand probt, während die Hüter des wahren Glaubens irritiert versuchen, tiefer bohrende Fragen nach Ursachen und Zusammenhängen zu unterdrücken und den Schaden für die katholische Mutterkirche zu begrenzen. Erste Folge: die Blicke der Öffentlichkeit richten sich neugieriger als bisher auf den Komplex Kirche und Geld, genauer: katholische Kirche und Geld. Hier soll vier Fragen nachgegangen werden: 1. Ist die Kirchensteuer legitim? 2. Wofür erhalten die Kirchen Geld vom Staat und von Dritten? 3. Ist die Kirche reich? 4. Was hat es mit den »Staatsleistungen« auf sich?

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2 Comments

  1. Ein Antwortversuch: Zu Frage 1) Wenn die Gläubigen das Spiel mitspielen, natürlich ja. Denen sollte man noch viel mehr abzwacken. Zu Frage 2) Na, um leben zu können und zwar in Saus und Braus (siehe z.B, T.v.E.,Limburg). Zu Frage 3) Um Himmels Willen, wie sie selbst es darstellen sind sie sogar arm. (Die können nocht nicht einmal ihre weltlichen Mitarbeiter menschenwürdig bezahlen.) Zu Frage 4) Unverfrorene Abzocke, um die „kirchliche Armut“ abzubauen .
    Das alles legitimiert in nomine patris et filii et spiritus sancti. (So sei es)

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