Rockmusik vs. Religion: Der Fall Adam „Nergal“ Darski


Bild: Behemoth.pl (CC-BY-SA)
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Metal und Rock als Wurzel allen Bösen und Mitursache für Mord und Totschlag scheint mancherorts ein gern genommener Vorwand zu sein, um sich das Fehlverhalten von Mitmenschen zu erklären. Es gilt auch nicht als neu, dass so manch prominenter Musiker bereits selbst mit dem Gesetz in Konflikt kam und sich vor Gericht wegen diverser Vergehen verantworten musste. Stellenweise scheint es sogar zum guten Ton zugehören, das Böse Buben-Krawall-Image zu hegen und pflegen und sei es nur mit einer Prügelei im Suff oder der Verwüstung der Hotel-Suite.

Amusio – Agnes Berndanner

Sitzen Rockstars tatsächlich auf der Anklagebank, nimmt das Ganze komplett andere Dimensionen an – getreu dem erhobenen Zeigefinger “Hatten wir es nicht schon immer gesagt, die Brut ist böse und gemein”. Jedoch lässt die kriminelle Energie der harten Musikanten kein klares Muster erkennen: Drogen, Körperverletzung und Mord stehen zwar immer noch ganz weit oben im Strafregister, aber der ein oder andere Musiker leistet sich dann doch weitaus kreativere Vergehen, um ein paar Jährchen hinter Gittern zu riskieren.

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