Gesundheitsmythen: Auch Haie bekommen Krebs


Weißer Hai (Carcharodon carcharias), Bild: wikipedia
Krebs – allein der Name macht Angst. Zahllose Mythen ranken sich um das gefürchtete Leiden. Warum es kein Allheilmittel gibt und man einen Tumor nicht aushungern kann.

Von Hartmut Wewetzer ZEIT ONLINE

Es war im Jahr 1902, als der deutsche Biologe Theodor Boveri eine geniale Idee hatte. Krebs könnte darauf beruhen, dass etwas mit den Erbträgern, den Chromosomen, nicht stimmt. Wenn sie bei der Zellteilung nicht gleichmäßig auf die Tochterzellen verteilt werden, könnte das zu entfesseltem und zerstörerischem Wachstum einer Tochterzelle führen, spekulierte der Würzburger Forscher. Also zu Krebs.

Boveris Annahme stieß auf wenig Gegenliebe. Verständlich, da zu jener Zeit noch kaum etwas über das Innenleben einer Zelle bekannt war. Doch die Intuition des Wissenschaftlers stellte sich Jahrzehnte später als richtig heraus. Nach allem, was wir heute wissen, entsteht Krebs in einer einzigen Zelle. Ursache sind genetische Veränderungen in den Chromosomen, die dazu führen, dass die entartete Zelle sich immer weiter teilt. Aus dem Zellhaufen wird eine Geschwulst, die Absiedlungen in andere Organe streut.

weiterlesen

1 Comment

  1. AIDS, Krebs, Plattfüße usw. heilt man nach katholischer Medizin mit Olivenöl, Knoblauch und rote Beete, bei 4 Mill. AIDS-Toten/Jahr in Afrika geradezu pervers. Für Erzbischof Maputo Francisco Chimoio sorgen die Hersteller mit HIV infizierten Kondome für 800 AIDS Toten/Tag, Papst Ratzinger erkennt, dass Kondome das Leiden nur verschlimmern.

    Man hat noch nie einen Hai gesehen, wie er Knoblauch frisst und mit Olivenöl nachspült, deswegen haben die alle AIDS und Krebs

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.