Leon de Winter: „Junge Männer wollen Tiere töten“


Leonde Winter / Bild: (c) imago stock&people (imago stock&people)
In seinem jüngsten Roman lässt Leon de Winter den 2004 ermordeten Filmemacher Theo van Gogh auferstehen. Vor seinem Wien-Besuch spricht der holländische Starautor über seinen einstigen Feind van Gogh.

Von Anna-Maria WallnerDie Presse

Bereits zum zweiten Mal bauen Sie einen Ihrer Romane (nach „Ein Recht auf Rückkehr“ nun „Ein gutes Herz“) rund um eine Herztransplantation auf. Erklären Sie mir bitte Ihr Faible für dieses Organ.

Leon de Winter: Sie wissen offenbar mehr über meine Arbeit als ich. Ich habe keine Ahnung, wieso mich das Herz anzieht. Es ist Quell vieler Symbole und zwar nicht nur in westlichen Kulturen. Immer wird es mit der Liebe verbunden, aber auch mit der Seele. Für Schriftsteller hatte es immer schon eine große Anziehungskraft.

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