Die heilige Knochenschau von Rom


Grabmal mit Christusmosaik und Palliennische unterhalb des Papstaltars im Petersdom, Bild: wikipedia
Zum Christkönigsfest 2013 werden die Gebeine des ersten Papstes erstmals öffentlich ausgestellt. Ihre Auffindung ist eine der spektakulärsten archäologischen Entdeckungen der Neuzeit

Von Michael Hesemannkath.net

Am Sonntag werden in Rom erstmals die Reliquien des Apostelfürsten Petrus öffentlich ausgestellt. Der Historiker und Autor Michael Hesemann („Der erste Papst“) schildert die Geschichte ihrer Entdeckung – und geht der Frage nach ihrer Echtheit auf den Grund

Die Geschichte einer der spektakulärsten archäologischen Entdeckungen der Neuzeit begann praktisch am Vorabend des Zweiten Weltkriegs. Papst Pius XI. war gestorben und sein Nachfolger, Pius XII., wollte ihn würdig in den vatikanischen Grotten, dem Gewölbe unter dem Petersdom, bestatten lassen. Um den Entwurf des Architekten für die Grabstätte des Pontifex zu realisieren, war es notwendig, das Bodenniveau an seiner Stelle um einen Meter zu senken, um Höhe zu schaffen. So wurde der Marmorboden entfernt und mit den Ausschachtungen begonnen. Dabei stießen die Arbeiter auf eine Ziegelmauer, die in unbekannte Tiefe reichte. Prälat Ludwig Kaas, ein deutscher Priester und Politiker der „Zentrums“-Partei, der vor den Nazis geflohen war und den der spätere Papst Pius XII. zum Leiter der „Bauhütte von St. Peter“ (Fabbrica di San Pietro) ernannt hatte, wurde geholt und inspizierte den Fund. Zunächst glaubte er, auf eine Mauer des „Zirkus von Caligula und Nero“ gestoßen zu sein, der sich im 1. Jahrhundert zu Füßen des vatikanischen Hügels erstreckte. In ihm hatten die ersten Christen unter Kaiser Nero ihr Martyrium erlitten, hier wurde der Legende nach auch der hl. Petrus gekreuzigt.

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1 Comment

  1. Im frühen Mittelalter hatten „römische Gebeine“ auch im „Heilje Kölle“ Hochkonjunktur. 😉 Bei der damaligen Stadterweiterung stiess man entlang ehemaliger römischer Fernstrassen auf jede Menge Gräber.
    😉

    Die wurden umgehend zum „wirtschaftlichen“ Nutzen der Kirchen zu „Märtyrern“ oder anderen „Heiligen“ umgewidmet und auf den kirchlichen „Schaustellermarkt“ zum Anbeten wie auch Begaffen“ geworfen: 🙂 🙂

    Entweder wurden die Gebeine als Reliquie verkauft oder an Kirchen und Klöster ohne Römergräber vermietet….also ein frühmittelalterlichen „Rent-a-Saint“. 😉 😉

    Sogar die „Gebeine“ von fiktiven Figuren der Bibel, wie die der „Heiligen 3 Könige“, werden auch im 21. Jahrhundert noch im Dom zu Kölle als Religion zum Anfassen verkauft. Im Gebeinhaus dort sollen auch manche Hühnerknochen verehrt werden 😉

    http://schreibdasauf.info/Alles_Schwindel-Die_Heiligen_3_Koenige.html

    Sogar die „heilige Ursula“ mit ihren 11.001! Jungfrauen spukt immer noch durch’s „Heilje Kölle“…. 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ursula_von_Köln

    Der Vatikan bedient erneut dieses „Bedürfnis“ – nach einer Religion zum Anfassen nach. 😉 Das kann man um so mehr verstehen, wenn man die dürftige Evidenz der Geschichtlichkeit von Jesus Christus in Rechnung stellt. Im Zeitalter der Raumfahrt wissen wir heute auch, dass die Gebeine Jesu bei der hastigen Himmelfahrt „gefriergetrocknet“ ankamen und somit zum Ausstellen ausfallen in Rom ausfallen. 🙂 🙂 .

    Der „Entdecker“ des Grabes, das man beim Vatikan heute für das des „Fischers vom See Genezereth aus Palästina“ hält, ist der umstrittene Rheinländer Prälat Ludwig Kaas. Vor dem Fund im Untergrund des Vatikans hatte Prälat Kaas als Agent des Vatikans und als Chef der katholischen Zentrumspartei 1933 im Reichtag die Absolute Mehrheit für Adolf Hitler zum Deutschen Diktator organisiert, bevor er in den exterritorrialen Vatikan flüchtete. Ohne Kaas‘ Zutun hätte Hitler sich im politischen System der Weimarer Republik verfangen. Hitler bedankte sich beim Vatikan mit dem heute noch gültigen „Reichskonkordat“ nach diesem kalten Staatsstreich, das den Vatkan bis heute mit Geldern aus Deutschland flutet. 😉

    Dort wurde Kaas vom späteren Papst Pius XII zum Leiter der „vatikanischen Dombauhütte“ gemacht, damit er in Rom das gleiche historische „Heilige Durcheinander“ schaffen könne, von dem man in seinem „Heilje Kölle“ bis touristisch lebt, quasi sein „Vermächtnis“ an die Menschheit – zuerst Adolf Hitler’s grenzenlose Mach -t dann den grenzenlosen Palästinesischen Fischer vom See Genezareth, Mitten in Rom. 🙂 🙂

    Helau und Alaaf! 😉 😉

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Kaas

    siehe „Tätigkeit in der Kurie“

    Da die römischen Knochen kaum per DNA dem Heiligen Petrus zugewiesen werden können 😉 – bleibt als wissenschaftliche Evidenz offensichtlich nur noch der strenge Fischgeruch, der an den See Genezareth erinnert …wie auch die Unfehlbarkeit des armen Papstes Franz von Bueno Aires….? 🙂 🙂

    Hallelujah… 🙂 🙂

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