Das seltsame Menschenbild der Julia Klöckner(CDU)


Julia Klöckner, Bild: wikipedia
CDU-Bundesvize Julia Klöckner verteidigt die ablehnende Haltung ihre Partei zu einem vollen Adoptionsrecht für homosexuelle Lebenspartner. Bei Adoptionen müssten die Kinder im Mittelpunkt stehen, sagte Klöckner dem evangelischen Monatsmagazin „chrismon“ (Dezember-Ausgabe): „Vom Kind aus gesehen sind Vater und Mutter zugleich wichtig.“

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Die Katholikin Klöckner, die dem CDU-Landesverband in Rheinland-Pfalz vorsteht, verwies zudem darauf, dass derzeit sehr viel mehr heterosexuelle Paare einen Adoptionswunsch haben, als es zu vermittelnde Kinder gibt. „Es gibt keinen Elternnotstand“, sagte Klöckner. Auch für Heterosexuelle habe der Gesetzgeber Einschränkungen bei Adoptionen festgelegt. Es gebe eine Altersgrenze, das Einkommen müsse stimmen und ein Partner müsse beruflich zurückstecken. „Da sagen wir doch auch nicht: Ältere, voll erwerbstätige, ärmere Eltern gehen schlechter mit ihren Kindern um“, argumentierte Klöckner.

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