Limburg: Dodo Thierse befürchtet Tausende Kirchenaustritte


170px-Bundesarchiv_Bild_183-1990-0421-300,_Wolfgang_ThierseDer SPD-Politiker und ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat angesichts des Skandals um den Limburger Bischof Tebartz-van Elst vor Zehntausenden Kirchenaustritten gewarnt. Im Interview mit domradio.de sagte der gläubige Katholik: „Die Kirche gehört doch nicht den Bischöfen, sondern sie ist unser gemeinsames Werk als Gottes Geschenk!“

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Thierse, der langjähriges Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) ist, sagte dem Radiosender, der Fall Limburg beschädige die Glaubwürdigkeit der Kirche „außerordentlich und bringt die Kirche in eine Vertrauenskrise“. Er fügte hinzu: „Das kann man doch nicht beiseite wischen und sagen: Jetzt sind wir wieder schön fromm und befassen uns mit unserem Glauben.“

Es müsse geklärt werden, was ein Bischof dürfe, und was nicht, und welche Konsequenzen Tebartz-van Elst nun ziehen müsse, „der eingestandenermaßen öffentlich gelogen hat und falsche eidesstattliche Erklärungen abgegeben hat“. Thierse sagte weiter: „Man stelle sich einmal vor, ein Politiker hätte das getan! Der hätte schon längst die Konsequenzen gezogen.“

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4 Comments

  1. Mein Lieblings-Dodo Thierse braucht sich nicht zu grämen. Der deutsche Michel wird sich vielleicht ein wenig ärgern, aber zum Kirchenaustritt wird’s bei der Mehrheit der Schafe nicht reichen. Sie wählen ja auch alle vier Jahre die gleichen Politreligioten, wissend, dass sie regelmäßig geschoren werden.
    Lieber ein Pfaffe mehr in Glanz und Gloria in einem Schloss, als die Chance aufs Paradies zu verwirken.

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  2. »Thierse befürchtet Tausende Kirchenaustritte«

    Ich stimme Rolo zu. Wir sollten unserem Dodo die Furcht nehmen. Was er offenbar gar nicht sehen will, das ist die »segensreiche« Befreiung von Indoktrination und Wahnvorstellung durch Kirchenaustritt. Das ist ein Grund zur Freude, Herr Thierse!

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  3. Wie in der Mafia kann nur der Pate als Mafiaboss bestimmen, was seine einzelnen Totschläger, Betrüger und Ganoven denken und handeln dürfen und was nicht. Wer sich nicht dran hält, der verschwindet spurlos

    Zu erwarten die Bischöfe und Synoden der RKK würden auch nur einen Deut von der offziellen Dogmatik abweichen können, das deutet auf gravierende Hirnerweichung desjenigen hin. Selbst der Pate oder in dem Fall der Papst rudert bereits zurück, besagen doch einige seiner Wort und Gesten alle seine Vorgänger sind Lügner, Betrüger und Dämonen des Satans.

    Die RKK läßt die winzigen unwichtigen Rädchen in der großen Kontroll- und Denkmaschine DOGMATIK in wenig außer Takt geraten, bis sie dann mit einem gewaltigen Tritt in den Arsch vom Großinquisitor daran erinnert werden, jedwede Kritik oder abweichendes Denken wird sofort mit ewigem Fegefeuer bestraft

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