Hamburg: Waldorf-Esoterik an staatlicher Schule


Rudolf Steiner (Bild: public domain)
Rudolf Steiner (Bild: public domain)

In Hamburg soll es ab Sommer 2014 eine staatliche Schule geben, die Elemente der Waldorfpädagogik aufnimmt.

taz – Kaija Kutter

SPD-Schulsenator Ties Rabe will auf diese Weise in dem ehemaligen Arbeiterstadtteil Wilhelmsburg die Gründung einer weiteren Privatschule verhindern und das Quartier für bildungsorientierte Eltern attraktiv machen. Denn ursprünglich wollte die „Interkulturelle Waldorfinitiative“ in dem im Umbruch befindlichen Viertel eine Schule gründen.

„Es geht uns nicht um eine staatliche Waldorfschule“, sagt Rabe. Es gehe darum, Kindern mit Lernschwierigkeiten die besten Voraussetzungen zu bieten und einer „sozialen Separierung bewusst entgegenzuwirken“.

weiterlesen

1 Comment

  1. Jeder funktionierende Staat (nicht nur im Bereich der Insekten, der Honigbienen, Termiten und Ameisen etc.) benötigt auch Arbeiter. Gäbe es da überall nur Königinnen, Drohnen und Soldaten, wär´s das für solch eine Gemeinschaft wohl gewesen. Wie die Natur dies regelt macht schon irgendwie Sinn. Nur, die Menschen versuchen auch hier mal wieder die Natur zu überlisten. Dabei wird in selbstüberschätzender Weise ignoriert, dass die Natur auf Dauer gesehen immer das kaputt macht, was nicht mit ihr in Einklang zu bringen ist. Ihr Erfolgsrezept ist (zumindest für sie) einfach: „Zum einen sehr, sehr viel Zeit und zum anderen das, was der Mensch Evolution nennt“.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.