Dostojewskis Panikmache: Ist alles erlaubt, wenn es keinen Gott gibt?


Porträt von Dostojewski, Wassili Grigorjewitsch Perow, 1872, Bild: wikipedia
„Vorhof der Völker“: Der katholische Sozialphilosoph Hans Joas und der agnostische Philosoph Herbert Schädelbach streiten über das Leben mit und ohne Gott

kath.net

Ist alles erlaubt, wenn es keinen Gott gibt? Über diese Frage diskutierten der Katholik und Sozialphilosoph Prof. Hans Joas (Freiburg im Breisgau) und der Agnostiker und Philosoph Prof. Herbert Schnädelbach (Hamburg) am 26. November im Berliner Rathaus bei der Veranstaltung „Vorhof der Völker“. Sie findet bis zum 28. November statt und wird von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, dem Erzbistum Berlin und dem Päpstlichen Rat für die Kultur veranstaltet. Ziel ist der Dialog zwischen Christen, Agnostikern und Atheisten.

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2 Comments

  1. Von Panikmache 😉 kann man bei Dostojewski sicherlich nicht sprechen, denn er war mit seinem vermeintlichen Glauben ja paradoxer Weise bis zum Tod trotzdem auf der Suche nach selbigem.

    Und für die obige Veranstaltung könnten sich beide Seiten ganz einfach bei Dostojewski entsprechend ihrer Ideologie rüsten, denn immer bedient Dostojewski zwei Seiten obwohl er paradoxer Weise (schon wieder) nur eine Sicht vermitteln möchte. Wer die obige Veranstaltung verpasst hat, liest einfach Schuld und Sühne von Dostojewski und dürfte damit im Wissensstand der obigen Veranstaltung gleichgezogen haben. Halt nur etwas mühsamer 😉

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  2. „Ist alles erlaubt, wenn es keinen Gott gibt ?“
    Schon mal was von „weltlicher Gesetzgebung“ gehört ? Klar, die Kirchen setzen sich in überheblichster Art davon ab. Aber, was hat das mit einer angeblichen Gottesexistenz und dem ganzen Drumherum zu tun? Da sind Kleriker und ihre abhängigen Fürsprecher mal wieder, in altbewährter Weise am Zeigefinger heben. Wenn man die vielen, unsäglichen Schandtaten der Oberreligioten und ihrer Vasallen betrachtet, müsste die Frage lauten: „Glauben die vielleicht es sei ihnen deshalb alles erlaubt, weil sie ihren servilen Schafen eingebläut haben es gäbe einen Gott ?“

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