„Zwölf Stämme“-Eltern scheitern erneut vor Gericht


zwoelf_staemme_klosterzimmernDie Kinder der „Zwölf Stämme“-Gemeinschaft können nur durch den weiteren Entzug des Sorgerechts geschützt werden, hat das Oberlandesgericht Nürnberg geurteilt. Im ersten Beschwerdeprozess urteilte das Gericht, dass von neun Kindern sieben weiterhin bei Pflegeeltern leben müssen.

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Die Eltern aus der umstrittenen Sekte „Zwölf Stämme“ in Mittelfranken erhalten das Sorgerecht für die meisten ihrer Kinder nicht zurück. Nach Misshandlungsvorwürfen hatten die Familiengerichte in Ansbach und im bayerisch-schwäbischen Nördlingen den Eltern Anfang September das Sorgerecht für die rund 40 in der Sekte lebenden Kinder entzogen. Dagegen hatten diese Beschwerde vor dem Oberlandesgericht Nürnberg eingelegt. In einem erstem Prozess über neun Kinder wiesen die Richter nun die Beschwerde für sieben von den neun Kindern zurück. Nur die zwei jüngsten Kinder kommen zurück in die Obhut ihrer Eltern.

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