Auf der Suche nach dem Heiligen Nikolaus


Nikolaus-Statue in Demre/Myra (Bild: public domain)
Nikolaus-Statue in Demre/Myra (Bild: public domain)

Um Nikolaus von Myra ranken sich zahlreiche Legenden. Gleich drei Orte in Europa rühmen sich, die Grabstätte des Bischofs, der als Nothelfer und Wundertäter verehrt wird, zu besitzen.

Die Welt – Rita Schulze

Er ist einer der am meisten verehrten Heiligen der Christenheit, gilt als Nothelfer und Wundertäter, und Kinder freuen sich, wenn er ihnen am 6. Dezember Süßigkeiten in die geputzten Stiefel steckt: Nikolaus von Myra. Viele – vornehmlich orthodoxe – Christen warten aber nicht, dass der Nikolaus zu ihnen kommt, sondern machen sich selbst auf dem Weg zu ihm.

Wo er begraben liegt, ist allerdings ein Rätsel. Gleich drei Orte in Europa rühmen sich mit ihrem „Haus vom Nikolaus“. Wie es dazu kommt, gleicht einem historischen Krimi.

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1 Comment

  1. Da steckt mehr drinn im Stiefel . . .
    Bereits in der Nikolausüberlieferung ist von einer Flüssigkeit die Rede, die aus dem Sarg des heiligen Nikolaus floss. Später schütteten Pilger, die zu seinem Grab in Myra kamen, zusätzlich Öl in das Grab, das wieder aufgefangen wurde, nachdem es die Gebeine des Heiligen berührt hatte. Auch nach der Übertragung der Gebeine nach Bari 1087 bildete sich im Sarg eine Flüssigkeit. Inzwischen ist der Sarg luftdicht abgeschlossen. Trotzdem findet sich bei der jährlichen Öffnung am 9. Mai eine geringe Menge dieser Flüssigkeit, für deren Herkunft es bisher keine natürliche Erklärung gibt. Dieses „Oleum Sancti Nocolai“ oder „Santa Manna“ wird heute in geweihtem Wasser aufbewahrt und als Reliquie an Nikolauskirchen übergeben.

    /www.bistummainz.de/bistum/bistum/ordinariat/dezernate/dezernat_Z/pressestelle/mbn/mbn_2007/mbn_071212.html?f_navilayer=-

    Guten Appetit.

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