Der islamisch-christliche Frauenmarkt


Maalula, Bild: geo.de/reisen
Syrische Rebellen fodern für Freilassung der Nonnen die Befreiung von 1.000 Frauen aus syrischen Gefängnissen

kathweb

Im Fall der in Syrien entführten Ordensfrauen haben sich mutmaßliche Täter gemeldet. Wie die libanesische Tageszeitung „Daily Star“ (Freitag) berichtete, forderte ein Sprecher der Rebellengruppe „Freie Kalamun-Brigaden“ im Gegenzug für die Freilassung der zwölf Nonnen die Befreiung von 1.000 Frauen aus syrischen Gefängnissen. Die Geiseln seien an einem sicheren Ort, wird der Sprecher zitiert.

Oberhäupter mehrerer Kirchen verlangen seit Montag die Freilassung der zwölf – nach anderen Angaben fünf – Ordensfrauen aus Maaloula. Papst Franziskus rief zum Gebet für sie auf. Auch der libanesische Großmufti Mohammad Rashid Qabbani schloss sich den Appellen an und warnte davor, Christen und christliche Stätten anzugreifen. Dies könne „ausländischen Mächten“ einen Grund für ein Eingreifen im Nahen Osten liefern.

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1 Comment

  1. Die Heilige Lachplatte Franziskus rief zum Gebet für sie auf ! Na wenn das nichts bringt ! 🙂
    Spaß beiseite, der Großmufti scheint erkannt zu haben, dass die Religion mal wieder den Weg für einen unfriedlichen Ausgang, dieses traditionell, interreligiotischen Dilemmas, ebnen könnte.
    RELIGION ! Der Garant für Unfrieden auf unserem Planeten, lässt die Profiteure (die Oberpriester, die politischen und religiotisch umnebelten Trittbrettfahrer, aber vor allem die „hochtugendhaften“ Waffenlieferanten), wie eh und je, jubeln.

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