Kirchenbau boomte in der Nazi-Zeit


Relief der Kanzel der Martin-Luther-Gedächtniskirche (Bild: Wikimedia Commons/Harald Rossa, CC-BY-SA 2.5)
Relief der Kanzel der Martin-Luther-Gedächtniskirche (Bild: Wikimedia Commons/Harald Rossa, CC-BY-SA 2.5)

In der Nazi-Zeit entstanden über 600 neue Kirchen, Dutzende wurden im „Heimatschutz“-Stil der Nazis umgebaut. Eine Ausstellung in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin zeigt, wie Kirchenbauten und antisemitische Darstellungen zur Propagandamaschine gehörten.

Humanistischer Pressedienst – Corinna Gekeler

Wer sich schon mal über einen athletisch gebauten, blonden Jesus in monumentaler Heldenpose gewundert hat, erhält in der Ausstellung „… aus dem Geist unserer Zeit: Berliner Kirchenbauten im Nationalsozialismus“ Antworten. In der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin zeigen Beate Rossié, Stefanie Endlich und Monica Geyler-von Bernus ihre Forschungsergebnisse zur sogenannten „gegenwartsnahen Wiederbelebung“ der Kirchenbauten und Einrichtungen.

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