Köln: Streit, Intrigen, Machtkampf um den noch warmen Stuhl des Bischofs


erzbistum_koelnDie Veteranen sind etwas unvorsichtig geworden: Von langer und etwas zittriger Hand werden „spontane“ Aktionen geplant

Von Professor Wolfgang Ockenfelskath.net

Noch ist der verdienstvolle Joachim Kardinal Meisner von seinem Amt als Erzbischof von Köln nicht feierlich verabschiedet worden, da machen sich schon die einschlägigen Kirchenreformer über seine Nachfolge her. Sie wissen zwar noch nicht, wer es werden soll, aber wer es nicht werden soll, ist ihnen schon klar. Entsprechende „Listen“ – in des Wortes doppelter Bedeutung – sind in Vorbereitung und werden raffiniert angewandt.

Der alte Klüngel der „Kölner Kircheninitiative“ ist aufgewacht und wittert nach dem Erfolg der einstweiligen Ausschaltung des Limburger Bischofs Morgenluft. Die Veteranen sind aber auch etwas unvorsichtig geworden.

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4 Gedanken zu “Köln: Streit, Intrigen, Machtkampf um den noch warmen Stuhl des Bischofs

  1. Pingback: Kirche heute, 8. Dezember 2013 | Christliche Leidkultur

  2. Im Hochmittelalter hatten sich Kölner Bürger schon mal von dieser römischen Männerwirtschaft emanzipiert, indem sie einen ungeratenen Bischof auch mal aus der Stadt jagten. ;-) Darauf boykottierte der Vatikan die aufsässigen Bürger/Innen mit einem „Heiligen Bann“ – Kölner/innen kamen nicht mehr ordentlich ;-) in den Himmel, da ihnen vom vatikanischen Klüngel die „Heiligen ;-) Sakramente“ vorenthalten wurden. ( Ob das wohl zum Kölner Karneval beigetragen hat? ;-) ) Erst 1815 -auf preussische Bajonette gestützt- wagten sich Kölner Bischöfe wieder unter’s Kölner Volk. ;-) Nachdem Bischöfe – dank Hitler’s Reichskonkordat von 1933 mit dem vatikanischen Operettenstaat“ faktisch Staatsbeamte sind, haben die Bürger gar keinen Einfluss mehr. ;-) Sie müssen nur noch löhnen. ;-)

    Wie der Kleriker Ockenfels in kath.net darlegt, werden diese klerikalen MännerPfründe vor dem Volk heftigst verteidigt, auch wenn die „Leistungsbilanz“ seines „verdienten“ Meisner’s, eine mangelnde Akzeptanz der Kirche im Volk, entleerte Kirchen, wie verlassene Gemeinden sind. ;-) Vor allem den Frauen hatte Meisner sehr mitgespiel;. also wäre es als Wiedergutmachung nur logisch, diesmal eine Frau mit diesem Amt zu betrauen? ….entsprechend Gorbatschow’s zivilisatorischer Erkenntnis: „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ ;-)
    Aber nach Ockenfels gilt in seinem katholischen Imperium eher der bronzezeitliche Spruch: „Nach uns die Sintflut“. :-) :-)

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  3. Dabei war der Meisner eine negative Integrationsfigur der RKK, schwer zu ersetzen. Aus welcher finsteren Ecke kramt man Ersatz hevor

    Als größte RKK Dumfbacke sorgte Kardinal Meisner für die Opfer der gerechten Kriege: „Es ist etwas sehr Schönes, wenn man sieht, wie die Armen ihr Kreuz tragen. Wie die Passion Christi, ist ihr Leid ein großes Geschenk für die Welt.“ Vergewaltige Frauen dürfen für Kardinal Meisner keine „Pille danach“ bekommen, Leid, Elend und gerechte Kriege sind unverzichtbar für Gottes ewige Gnade.

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