Küng warnt vor Gegenwind im „katholischen Frühling“


Hans Küng (2009), Bild: wikipedia
Der katholische Theologe Hans Küng lobt die Reformansätze von Papst Franziskus. Er warnt aber zugleich vor einer starken Gegenbewegung, die eine Wende in der katholischen Kirche verhindern möchte.

evangelisch.de

„Es gibt mächtige Gruppen in Vatikan und Weltkirche, die gerne das Rad zurückdrehen möchten“, sagte der 85-Jährige in einem Interview des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“. „Die haben Angst um ihre Pfründen.“ Der katholische Frühling sei schon da, betonte Küng. „Aber es besteht die gleiche Gefahr von Rückschlägen und einer Gegenbewegung wie beim Arabischen Frühling.“

Er habe nicht mehr damit gerechnet, eine Wende in der katholischen Kirche zu erleben, räumte der Kirchenkritiker ein. Doch Franziskus habe einen Paradigmenwechsel eingeleitet. „Die Vereinfachung der Kleidung, die Veränderungen des Protokolls, die ganz andere Sprache, das sind keine Äußerlichkeiten“, erklärte Küng.

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1 Comment

  1. Der Küng-Kong muss natürlich auch seinen unmaßgeblichen Senft zu den neuen, päpstlichen Attitüden abgeben. Aber, mit welcher Befugnis „warnt“ gerade er, vor (sowieso längst durchschauten) klerikalen Machenschaften und vor allem, „wen“ glaubt er denn „warnen“ zu müssen ? Muß er seinem Erzrivalen Ratzinger noch etwas beweisen ? Kann sich vielleicht der Nachfolger Franziskus von der Lobhudelei des kirchlich ausgebremsten Theologen Küng etwas kaufen ? Wer weiß?
    Eine Eigenschaft erfolgloser Karierristen ist es, nicht nur die Überflüssigkeit der Basis ihres Engagement nicht zu erkennen, sondern auch die Unfähigkeit zu spüren, wann es an der Zeit ist das Handtuch zu werfen.

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