Türkische Geschichtsstudenten nach Hitlergrußvorwurf in Auschwitz festgenommen


Einfahrtsgebäude des KZ Birkenau, Ansicht von innen (1945) Bild: wikipedia
Einem Bericht der israelischen Tageszeitung Haaretz zufolge wurden gestern zwei türkische Studenten auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau unter dem Vorwurf festgenommen, dass sie unter der Torbogenaufschrift „Arbeit macht frei“ den rechten Arm zum Hitlergruß erhoben und sich dabei gegenseitig fotografierten.

Von Peter MühlbauerTELEPOLIS

Den beiden 22 Jahre alten Touristen, von denen noch keine öffentliche Stellungnahme zu dem Vorfall vorliegt, droht Polizeisprecher Mariusz Ciarka zufolge nun eine Anklage wegen öffentlicher Verwendung nationalsozialistischen Symbolguts und eine Haftstrafe in Höhe von maximal zwei Jahren. Der Mann und die Frau sind in Budapest im Fach Geschichte eingeschrieben – eine Wahl, die sich im Zusammenhang mit der Tat möglicherweise strafverschärfend auswirken könnte.

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