Atheisten in 13 Ländern von Hinrichtung bedroht und in Deutschland diskriminiert


Wahrscheinlich gibt es keinen Gott, sorge dich nicht, erfreu dich an deinem Leben
Wahrscheinlich gibt es keinen Gott, sorge dich nicht, erfreu dich an deinem Leben
Atheisten in Deutschland leiden unter „schwerer Diskriminierung“. Das findet die „Internationale Humanistische Ethische Union“. Dabei handelt es sich um einen Zusammenschluss freidenkerischer, humanistischer und atheistischer Organisationen.

Deutschlandradio Kultur

In ihrem Bericht zum Tag der Menschenrechte verweisen sie unter anderem auf den deutschen Strafrechtsparagrafen 166. Damit wird die Beschimpfung religiöser und weltanschaulicher Bekenntnisse geahndet, wenn sie den öffentlichen Frieden stört. Auch weltweit sieht der Bericht Atheisten großem Druck ausgesetzt: In 13 Staaten würden sie gar wegen ihrer Überzeugung, es gebe keinen Gott, mit dem Tod bedroht.

1 Comment

  1. Es sind nicht nur diese Ländern, die durchweg zu den ärmsten der Welt zählen mit dem größten Elend. Auch die selbst ernannte Demokratie in Amerika hat mit Demokratie nichts gemein, es ist ein verkappter Gottesstaat in dem Bildung teilweise gefährlich für Leib und Leben ist.

    Die US-Verfassung verbietet religiöse Diskriminierung, in 7 US-Staaten dürfen Atheisten nicht als Zeugen vor Gericht auftreten und kein politisches Amt ausüben. In US-Staaten wie Texas, New Mexico, Louisiana, New Hampshire, Arkansas, Oklahoma, Ohio, Kansas, Kentucky, Missouri, Florida, Tennessee, Virginia, Alabama, Indiana agieren die Kreationisten sehr aktiv, innerhalb von 10 Jahren werden etwa 400 Anti-Evolutions Gesetze eingereicht und scheitern bis auf 2.

    Einige US-Schulbehörden weigern sich den Gottes Humbug der Bildungsgesetze von 2005 zu unterrichten, in denen „übernatürliche Erscheinungen eine annehmbare wissenschaftliche Erklärung“ sind. In Missouri müssen Evolution als auch ID Kreationismus gleichwertig unterrichtet und Lehrer gefeuert werden, die sich verweigern. Die Lehrerin Hensley in North-Carolina wird 1997 zwangsweise versetzt und nach seiner Klage mit Entschuldigung wieder eingesetzt. Das Tangipahoa-Parish-Education-Board verlangt in Biologie Aufkleber gegen die Evolution vor dem Unterricht laut zu verlesen. Der Lehrer LeVake aus Minnesota wird 1997 zurückgestuft, er will in Biologie die Evolution nur mit der göttlichen Schöpfung unterrichten. Ein 6 Jahre alter Schüler wird aus der Schule geworfen, weil er eine Mitschülerin sexuell durch einen Handkuß belästigt. Etwa 40% der US-Bürger glauben die biblische Schöpfung der flachen Erdenscheibe vor 6.000 Jahren mit Englisch sprechenden Adam und Eva. Die Zahl der Atheisten steigt auch in den USA auf 32% an, besonders im Nordwesten und in Californien.

    Wer sich in diesen bigotten US-Staaten öffentlich als Atheist bekennt, vielleicht ein nicht weißes Aussehen hat und nicht jeden Sonntag mit Familie die Kirche besucht, der gilt als Assozialer, wird den Überwachungsbehörden zur 24h Ausspähung gemeldet und vom lokalen Sheriff drangsaliert. Irgendwie sind die Religoten zu blöd die US-Verfassung zu lesen und Demokratie zu verstehen

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