Bayern will Veröffentlichungen von „Mein Kampf“ mit Strafanzeigen verhindern


Hitlers Mein Kampf, Dokumentationszentrum Kongresshalle Nürnberg (Public Domain)
Hitlers Mein Kampf, Dokumentationszentrum Kongresshalle Nürnberg (Public Domain)
Die angekündigte kritisch kommentierte Ausgabe soll es nun auch nicht geben. Die bayerische Staatsregierung will eine Veröffentlichung von Hitlers „Mein Kampf“ trotz des Auslaufens der Urheberrechte im Jahr 2015 verhindern. Das teilte die Leiterin der bayerischen Staatskanzlei, Christine Haderthauer, in München mit. Das Buch sei volksverhetzend. Wie wärs gleichlaufend mit der Bibel, die ist nicht nur volksverhetzend sondern geradezu eine Hommage an Gewalt, Mord, Krieg, Totschlag, Rassismus. Es gibt letztlich kein Verbrechen, welches nicht in der Bibel beschrieben und gutgeheißen wird.

An Hitlers Buch „Mein Kampf“ hat Bayern seit der Nachkriegszeit die die Urheberrechte. Sucht man im Internet so wird man schnell fündig, jede Menge Ausgaben des Buches sind zu finden und stehen zum Download bereit. Aktivitäten der bayrischen Staatsregierung dagegen vermisst man, auffällig.
Während der Nazizeit gab es das Buch bei jeder Trauung als Beigabe vom Standesamt. Im Schuber, feiner Goldschnitt. Die Auflage erreichte bis 1944 mehr als 10 Millionen Exemplare und sicherte Hitler ordentliche Tantiemen an der Schwarte.
Noch heute werden einzelne Bücher auf den Trödelmärkten gehandelt, „AdHi da? Nein, komm nächste Woche wieder!“ Ein Verbot, welches keins ist.

2012 wurde auf Initiative von Finanzminister Markus Söder dem Münchner Institut für Zeitgeschichte der Auftrag erteilt, bis 2015 eine kommentierte Edition von „Mein Kampf“ herauszubringen. Eine Sprecherin bezeichnete es als sehr überraschend, dass die Staatsregierung das Projekt nun platzen lassen will.

4 Comments

  1. „Mein Kampf“ ist eigentlich nur noch zum Kaputtlachen. Die „Bibel“ und sonstige „Heilige Schriften“ sind dagegen mehr zum Heulen. Eines haben diese reißerischen „Verdummungsschinken“ allerdings alle gemeinsam. Sie gaukeln in verwerflicher Weise, hirnschwachen und denkverweigernden Fanatikern, etwas vor.

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  2. Zitat „Wie wärs gleichlaufend mit der Bibel, die ist nicht nur volksverhetzend sondern geradezu eine Hommage an Gewalt, Mord, Krieg, Totschlag, Rassismus. Es gibt letztlich kein Verbrechen, welches nicht in der Bibel beschrieben und gutgeheißen wird.“
    Der Schreiber kann das Neue Testament, nach dem Christen seit 2000 Jahren leben, nicht kennen! Dort gibt es keine einzige Zeile [sic!] die Gewalt, Mord, Krieg, Totschlag und Rassismus gutheißt. Ganz im Gegenteil: Das oberste Gebot im Neuen Testament heißt: „Liebet eure Feinde“.
    Der Schreiber sollte dagegen mal den Koran lesen, wo Gott (=Allah) jedem Muslim zur Pflicht macht, die Ungläubigen (vor allem Christen und Juden“) entweder zum Islam zu bekehren oder zu vernichten.
    Adam

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    1. Da sind sie wieder, die Gläubigen, die ihre Schriften nicht kennen, Adam Geisler, guckst du:

      Jesus in Lukas 19, 27: Doch diese, meine Feinde, die nicht wollten, dass ich über sie herrschen sollte, bringt her und erschlagt sie vor mir.

      Matthäus 18, 5: Wer aber irgend einem dieser Kleinen, die an mich glauben, Anstoss gibt, für den wäre es besser, dass ein Mühlstein um seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.

      Joh 3,18 Joh 15,6 Mk 16,16 Mt 13,40ff Apg 5,1-11 2 Petr 2,12 1 Kor 16,22 Gal 1,8 2 Kor 11,13 Phil 3,2 Tit 1,11f 1 Tim 1,20 Phil 3,2 1 Thess 2,15f 2 Thess 1,6ff

      Lies deine Schwarte selbst.

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