Gott ist nicht tot, er macht bloss Geschäfte


Kunst als kommerzialisierte Religion: Nonnen des Ordens Sisters of Life hängen ein Jesusbild auf. Bild: Emilio Morenatti/Keystone
Spiritualität als Konsumgut verdrängt das traditionelle Christentum. Doch auch der christliche Glaube könnte durch Kommerzialisierung überleben.

Von Hugo StammTages Anzeiger

Die christlichen Kirchen stecken in einer Identitätskrise. Keine zehn Prozent der Bevölkerung besuchen mehr regelmässig einen Gottesdienst, nicht einmal mehr die Hälfte der Schweizer glaubt an einen personalen Gott, wie ihn der christliche darstellt. Die Religionsforscher sind sich weitgehend einig, dass die Verweltlichung ungebremst fortschreitet. David Voas, einer der bekanntesten Religionssoziologen, geht davon aus, dass institutionelle Religiosität zunächst von einer «unscharfen Religiosität» abgelöst wird und schließlich in die Religionslosigkeit mündet.

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2 Comments

  1. Nein, das geht nicht. Die etwa 3000 all-mächtigen Götter sind alle Mitglieder in einer Gottes-Gewerkschaft mit den üblichen Statuten – treu, dumm und rotzfrech. Jeder darf nur die eigenen Idioten ausbeuten und nicht in fremden Gärten wildern, etwa fremde Engel flachlegen und dabei fremde Muschies verbiegen

    Dein nudeliger Gotteswitz hat nicht das Aufnahmeformular für die Gottes-Gewerkschaft ausgefüllt, der Typ kann weder lesen noch schreiben und ist wegen der vielen Nudeln viel zu fett, Der paßt nicht einmal in den Fahrstuhl zum Paradies. Dieses ewige rumwuseln in chinesichen Nudelsieben der Straßenküchen haben ihn außerdem mit vielen Krankheiten infiziert, der göttliche Seuchendienst fahndet nach ihm per Steckbrief

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