Die Sitten im Römischen Reich waren locker – bis die Christen kamen


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Die Wände der antiken Stadt Pompeji im heutigen Süditalien waren voll mit pornographischen Darstellungen (siehe Bildstrecke), und zahlreiche Überlieferungen berichten vom ausschweifenden Liebesleben der Römer. Sex wurde als ein Geschenk von wohlwollenden Göttern angesehen, über das der Mensch selber nicht die volle Kontrolle hatte – und wenn immer möglich vollzogen.

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Prüde waren sie nicht, die alten Römer. Das änderte sich aber, als das Christentum an Einfluss gewann. Wie der Altertumsforscher Kyle Harper in seinem neuen Buch «From Shame to Sin: The Christian Transformation of Sexual Morality in Late Antiquity» zeigt, gab es selten einen solch krassen und schnellen Sittenwandel wie in den Jahren nach 313, als Kaiser Konstantin mit dem Toleranzedikt von Mailand das Christentum zu fördern begann.

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