Tutu kritisiert Mandelas Trauerfeier scharf


Der Nobelpreisträger Desmond Tutu kritisiert die Begleitumstände bei Mandelas Trauerfeierlichkeiten. (Foto: AFP)
Nelson Mandela wäre über seine eigene Trauerfeier entsetzt gewesen. Das zumindest glaubt der frühere Erzbischof Tutu. Vor allem der Ausschluss der Afrikaaner-Gemeinschaft sei die falsche Botschaft gewesen.

Süddeutsche.de

Der Friedensnobelpreisträger und frühere Erzbischof Desmond Tutu glaubt, dass Nelson Mandela über seine eigenen Begräbnisfeierlichkeiten entsetzt gewesen wäre. Der frühere Anglikanerprimas Südafrikas kritisiert laut dem britischen Sender BBC besonders den Ausschluss der weißen Afrikaaner-Gemeinschaft. Es wäre „eine inklusivere Botschaft“ ausgesandt worden, sagte Tutu, „wenn die Veranstaltungsleiter der Gedenk- und Begräbnisfeier – sowohl nationale wie staatliche Ereignisse – nicht beide Male hohe Amtsträger der Regierungspartei gewesen wären.“

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