Oklahoma, die zehn Gebote und die Affengottheit


Dilemma für die Stadt Oklahoma: Eine Frau fotografiert die Gebotstafel in Oklahoma City. Bild: Keystone
In Oklahoma City stellen Christen vor dem Staatsparlament gesetzeswidrig die zehn Gebote aus. Jetzt drängen Satanisten und Hindus gleichfalls auf repräsentative Denkmäler.

Von Martin KilianTages Anzeiger

Oklahoma gilt als ein rechtschaffener und sehr konservativer amerikanischer Bundesstaat. Er wird von republikanischen Mehrheiten regiert, die wiederum zutiefst christlich sind. Barack Obama hat hier nichts zu lachen: Er gewann bei Präsidentschaftswahlen keinen einzigen Kreis in Oklahoma.

Dr. Mike Ritze ist ein Frauenarzt in Broken Arrow nahe Oklahomas zweitgrösster Stadt Tulsa. Der extrem konservative Ritze sitzt im Staatsparlament in Oklahoma City. Er ist Republikaner und evangelikaler Christ.

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1 Comment

  1. Wohin führen solche irren Religioten einen Staat, der einst in der ganzen Welt als Symbol der Freiheit galt

    Je besser Menschen in eine Wissens- und Leitungsgesellschaften integriert sind, indem sie das Wissen für Beruf und Privatleben beherrschen, je mehr werden Wohlstand, Rechtssicherheit und soziale Vorsorge zum Allgemeingut, paranoide religiöse Kulte sind rückläufig. Neben freier Wissenschaft ist die gesellschaftliche Wertung wissenschaftlicher Tätigkeit wichtig, ohne dass sich analphabetische Religioten beleidigt fühlen dürfen, für sich Sonderrechte fordern und die Menschenrechte negieren. Islamische Gesellschaften verfolgen eine Politik der Parallel-Gesellschaft wie ein Staat im Staat mit Werten des Sharia Rechtes aus dem frühen Mittelalter. Je mehr sich eine Theokratur als faschistischer Despotismus unter einem all-wissenden Popanz etablieren kann, je schneller wird ein Land zum Elendsquartier der Mehrheit der Menschen bei Unmengen Gold in überflüssigen Kirchen sowie endlosem Grundbesitz der Priesterkaste.

    In den USA mangelt es an sozialer Sicherheit bei etwa 9% Arbeitslosigkeit, keine medizinische Versorgung für ärmere Schichten, totale Überwachung und eingeschränkte Rechte. Die rigiden Einwanderungsgesetze grenzen zunehmend die Intelligenz der Weltelite an Univeristäten aus. Absolventen christlicher Bildung werden an Universitäten wie Harvard, Stanford, Yale, Princeton usw. kaum zugelassen, von großen Konzernen nicht eingestellt oder wegen fachlicher Unfähigkeit gefeuert. Die Universität-of-California nimmt als Erste keine Absolventen von Schulen wie Christians-Schools-International und 300 religiöse Voucher Schools mehr auf, deren Wissen erfüllt keine der Anforderungen und knappe Ressourcen erlauben keine Verschwendung. Dies wird der University-of-California per Gericht als zulässig bestätigt. Was „home-schooling“ Opfern besonders fehlt, ist die Sozialkompetenz sich draußen zu behaupten,

    Kreationistische Republikaner in US-Alabama setzen 2011 das Gesetz HB-56, in Kraft, welches Illegalen alle Bürgerrechte verweigert und sie strengsten Kontrollen unterwirft. Das Resultat ist ein Chaos in der Wirtschaft, binnen Wochen sind Hunderttausende billige Hilfskräfte in die Nachbarstaaten abgewandert. Im Bauwesen und Landwirtschaft bewirkt das Umsatzausfälle bis 50% mit Steuerausfällen um 11 Milliarden US$ und dem Verlust von 140.000 Arbeitsplätzen. Führenden Republikanern wird klar, ihr tolles HB-56 Anti Immigration Law zur Schaffung von Arbeitsplätzen für US-Bürger ruiniert de facto die Wirtschaft des Staates. Trotz hoher US-Arbeitslosigkeit und wenig sozialen Hilfen will kein US-Bürger die Drecksarbeit übernehmen.

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