Christentum und Weltmacht


So wird Geschichte zum Genuss: Der Althistoriker Werner Dahlheim vergegenwärtigt uns die „Welt zur Zeit Jesu“

Von Berthold SeewaldDIE WELT

In wenigen Tagen werden sich wieder mehr als eine Milliarde Menschen eines Kaisers erinnern, von dem ein Gebot ausging, dass alle Welt sich schätzen ließe. So gelangten ein Handwerker und seine Frau in eine Kleinstadt in Palästina, wo ihr Sohn zur Welt kam. Erwachsen geworden, verkündete der, dass es über dem Kaiser in Rom einen wahren Weltenherrscher gebe, der ihn, den Sohn, zu den Menschen gesandt habe. Der Statthalter des Kaisers ließ ihn dafür ans Kreuz schlagen. 300 Jahre später beugten Kaiser vor diesem Todeszeichen ihr Knie.

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1 Comment

  1. Das Buch werde ich mir zulegen. Was übrigens zu dem 300 Jahre später auftretenden Konstantin zu sagen wäre: Für einen machtgeilen Kaiser, der nicht davor zurückschschreckte selbst seinen Sohn, seine Frau und unzählige Andere kaltblütig umzubringen, ist es eine Kleinigkeit die religiotische Dummheit seiner Untertanen in Kauf zu nehmen, um seine Machtstellung zu festigen. Dem persönlich ging die „christliche“ Religion mit Sicherheit am A…. vorbei. Die o.g., „morgenluftschnuppernden“ Untertanen huldigtem ihm dafür mit dem Atribut „der Große“. Und ihre einfältigen Nachfahren glauben den „Christenkaisermist“ bis heute.

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