Kardinal Woelki: Beten mit dem Tablet-Computer


Apple iPad, Bild: wikipdia

Es gibt so Nachrichten aus der Welt der Religiotie, die nach dem ersten Kopfschütteln ein schallendes Gelächter auslösen.
So vermeldet die Plattform kath.net das der Berliner Erzbischof Woelki sein tägliches „Brevier“ auf einem Tablet-Computer betet. Woelki und Co geben vor an die Mythen-und Märchenwelt der Bibel zu glauben, angeblich seien sie durch den Heiligen Geist in ihre Funktion berufen und eingesetzt. Und jetzt vermitteln sie den Eindruck, dass eben jener über TCP/IP und Wlan wirksam werde. Widerspruchsfrei kann man das gar nicht denken. Vielleicht sind ja all die technischen Raffinessen gar eine Erfindung des Teufels und Woelki betet mit ihm.

Auf kath.net lesen wir

Er habe auf seinem Kleincomputer eine „App“ für das verpflichtende priesterliche Stundengebet installiert, erklärt Woelki in der Sendung „Hörbar Rust“ von „Radioeins“ des RBB.

Gott und der Heilige Geist brauchen ein App auf einem Notizblock mit Touchscreen um wirksam zu werden. Das hat was, das ist schon fast ungöttlich. Wissenschaftliche und ingenieur-technische Leistungen um göttliches Wirken zu erleben.

„Da brauche ich nicht immer ein dickes Buch mitzuschleppen“, begründet der Erzbischof im Gespräch mit Moderatorin Bettina Rust die Wahl des Spezialprogramms.

Faul ist er auch noch. Wäre es nicht an der Zeit die ganz normale Menschlichkeit religiöser Würde zu deklarieren, anzuerkennen, dass man selbst ein ganz normaler Mensch ist und der Heilige Geist der Bibel eine Erfindung derselben ist. Außerdem sollte das dicke Buch ein Bedürfnis des Kardinals sein, hat schon fast was von Doping an sich. Fortschrittsfeindlich im Glauben, macht man sich den Fortschritt zu nutze. Der Zweck heiligt die Mittel.

Wie menschlich ist das denn?

2 Comments

    1. Da der Woelki ja von seinem „göttlichen Zombie“ schon 24 Stunden/täglich überwacht wird, kann er auf die Anonymität einer tibetischen Gebetsmühle- oder Gebetsfahne immerhin verzichten. 😉 😉

      Wenn seine „Brevier App“ mit ’ner Sprachausgabe versehren ist, kann er sich auch in die Badewanne legen und sein ‚Stundengebet beten lassen‘ .. 😉 ….da muss er nur aufpassen, dass die NSA nicht die Kameras des Tablets übers Netz von aussen aktiviert bzw. sein ganzes Heiliges WLAN hijackt? 🙂 🙂

      Liken

Kommentare sind geschlossen.