Braunauer Internetprojekt: „Totschweigen des heutigen Rechtsextremismus“


foto: apa/manfred fesl. Braunau will eine Image-Politur.
In Braunau versucht man das Image als Hitlers Geburtsstadt abzustreifen. Unter anderem mit einem Internetprojekt, in dem Fakten zur Stadtgeschichte veröffentlicht werden. Von antifaschistischer Seite gibt es aber Kritik.

Von Markus RohrhoferderStandard.at

Es war kein Verbrechen, das am 20. April 1889 in dem Haus mit der Adresse Salzburger Vorstadt 15 in Braunau passierte. Es wurde ein Mensch geboren. Weil es aber einer war, der die Welt ins Verderben stürzen sollte, lebt die Stadt am Inn, in der das Geburtshaus von Adolf Hitler steht, bis heute im dunklen Schatten dieses Erbes. Sich von dem „braunen“ Image zu lösen, funktionierte in den letzten Jahrzehnten nur sehr bedingt. Jüngst startete man daher in Braunau einen neuerlichen Versuch. Eingerichtet wurde die offene Internetplattform braunau-history.at. Dort sollen künftig wissenschaftlich fundiert historische, gemeindepolitische, wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Fakten zur Stadtgeschichte veröffentlicht werden – Der Standard berichtete.

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