Skarsgard: „Religion ist mit Aberglauben gewürzte Ideologie“


Bild: (c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)
Der Hollywoodstar aus Schweden spielt in „Der Medicus“ einen versoffenen Bader. Mit der „Presse“ sprach er über den Film und seine Abneigung gegen Monotheismus.

Von Markus KeuschniggDie Presse

Kaum ein Literaturklassiker mehr ohne Filmadapation. Jetzt hat es den „Medicus“ erwischt. US-Autor Noah Gordon erzählt darin von einem jungen Mann, der im 11.Jahrhundert nach Persien reist, um dort in die Geheimnisse der Medizin eingeführt zu werden. Vor seiner Abreise treckt er mit einem Bader, einem „Arzt der kleinen Leute“, durch das düstere Europa. Mit selbst gebrauten Tränken, ruppigen Körpereinrenkungen und Amputationen versuchen die marktschreierischen Volksheiler, den Massen von Verarmten einen frühzeitigen Tod oder bleibende Schäden zu ersparen. Der Deutsche Philipp Stölzl („Nordwand“) hat den „Medicus“ jetzt mit internationaler Starbesetzung verfilmt. Der gebürtige Schwede und Hollywoodstar Stellan Skarsgård glänzt darin als versoffener Bader.

weiterlesen