Tebartz-van Elst: Bischof Bling Bling


Bild: @Kiwi_Gold/twitter
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Franz-Peter Tebartz-van Elst hat das Kirchenjahr 2013 geprägt. Im Exil in Niederbayern erholt sich der Limburger Bischof. Wie es mit Tebartz-van Elst weiter geht, ist offen. Für die Kirche in Deutschland hat der Limburger Skandal verheerende Folgen.

Von Katja TichomirowaFrankfurter Rundschau

Die Benediktinerabtei Metten in Niederbayern ist ein schöner Ort. Wer sich an den Schönheiten des Barock ergötzen mag, wird sich hier wohlfühlen. Die Mettener Benediktiner jedenfalls zitieren auf ihrer Internetseite den englischen Kardinal John Henry Newman (1801 – 1890). Ihm zufolge kommt den Dominikanern der Intellekt und den Jesuiten der Wille zu. Die Benediktiner aber stünden „für das Gefühl, das Schöne und die Ästhetik“, auch wenn die Benedikt-Regel „ora et labora“, bete und arbeite, das nicht nahelege.

Hier, zwischen den Ausläufern des Bayerischen Waldes und dem Donautal, erholt sich der Limburger Bischof Tebartz-van Elst. Genauer verbringt er hier „eine geistliche Zeit der Erholung“, wie der Abt des Klosters, Wolfgang Hagl, Ende Oktober erklärte.

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