Zollitsch hält an Plänen für Geschiedene fest


Robert Zollitsch
Robert Zollitsch (CC-by-sa/3.0/de by Schwarzwälder)
Der scheidende Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, plädiert trotz Widerstandes im Vatikan weiter für einen neue Haltung seiner Kirche zu Geschiedenen. „Papst Franziskus spricht viel von der Nähe zu den Menschen. Ich denke, das kann eine gute Orientierung sein auch im Umgang mit den zivil Wiederverheirateten“, sagte Zollitsch der Zeitung „Welt am Sonntag“.

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Hintergrund ist ein Streit zwischen Zollitschs Freiburger Ordinariat und der Glaubenskongregation des Vatikans. Freiburg hatte erwogen, wiederverheirateten Geschiedenen unter Umständen die Teilnahme an der Kommunion zu erlauben. „Ich fühle mich von Papst Franziskus sehr bestärkt, der eine eigene Sondersynode zu Ehe und Familie einberufen hat für den Oktober 2014. Wir werden das, was bei uns in Freiburg erarbeitet worden ist, dort einbringen“, sagte Zollitsch.

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2 Comments

  1. Wer sich die Zöllitsch Aussage aufmerksam durchliest, stellt schnell fest es ist nur heiße Luft ohne jede Substanz. „Man hat erwogen“ bedeutet schlichtweg es wurde diskutiert und verworfen

    Dazu kommt, das Zöllitsch bald weg ist und ein Neuer macht dann alles viel viel besser, wobei der Müller im Vatikan genau überwacht was gesagt wird – oder gar gesagt werden darf

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